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Erfahrungsberichte

Daniela Schul1 von 1
Daniela Schul

Studium und Kinder. Nicht zu vereinen? Doch es geht…

Man hört es immer wieder: Studium und Familie bzw. Kinder funktioniert einfach nicht gut. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) publizierte zudem im Jahr 2008, dass „der zeitliche Spagat zwischen Studium, Kindererziehung und Erwerbstätigkeit gegenwärtig dazu führt, dass sich insbesondere für Studentinnen ein Kind häufig nachteilig auf den Studienverlauf auswirkt. “(http://www.bmbf.de/pub/studieren_mit_kind.pdf (Zugriff: 29.10.2012))

Ja es stimmt, häufig trifft es zu- aber es geht auch anders.

Mein Werdegang

Nach langer Suche nach dem richtigen Studiengang und der finanziellen Klärung (Stipendium der SBB (Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung) ) stellte sich nun die Frage, wie alles unter einen Hut zu bekommen ist?

Das Jahr 2009: Das erste Kind wird 3, die Geburt des zweiten Kindes steht auch bald an. So war es dann auch. Unsere Tochter kam am 11.10.2009 zur Welt und immatrikuliert wurde ich am 13.10.2009. Die Einzige und auch die wichtigste Vorgabe die ich einzuhalten hatte, war die Forderung der SBB, das Studium innerhalb der 3 Jahre erfolgreich! abzuschließen.

Wie geht es nun weiter?

Ehrlich gesagt geht es nur, wenn die Hochschule, so wie die APOLLON Hochschule, ein flexibles Studium ihren Studenten ermöglicht. Auch ein Grund für die Wahl der APOLLON Hochschule. Das Einteilen der Seminare oder der Klausuren nach dem eigenen Plan ist sehr viel Wert. Eine „Externe Fremd- Steuerung“, wie ich einen starren Lehrplan so nenne, wäre für mich nicht einhaltbar gewesen. Beispielsweise gehörten die ersten vier Wochen unserer Familie. Die Hefte blieben liegen- Papier ist ja geduldig. Das Einführungsseminar habe ich auch erst besucht, nachdem ich meine Tochter abgestillt hatte und halbwegs „gesellschaftsfähig“ war.

2010/2011: So langsam stellte sich ein Alltag ein und ich begann richtig durchzustarten. Natürlich war ich manchmal fast neidisch, wenn andere Mütter mir erzählten, dass sie tagsüber mal ein „Nickerchen“ machten, wenn es nachts unruhiger war. Und ich- ich brütete über BWL, Soziologie oder Recht. Auf der anderen Seite habe ich auch etwas für mich getan- Schritt für Schritt ging es in Richtung Studienende. Die Seminare habe ich alle sehr gerne besucht. Sollte sich mal ein Durchhänger länger „einnisten“ wollen, so trifft man dort auf Kommilitonen, Gleichgesinnte und Tutoren, die einem hilfreich zur Seite stehen und motivieren. Wie in „Jungbrunnen“ fühlte ich mich nach diesen Tagen… … Und auch die vom Prof. Heister angepriesene To- Do-Liste beherrscht heute noch meinen Schreibtisch.

2012: Ich habe meinen Studienabschluss innerhalb der Studienregelzeit erfolgreich absolvieren können- auch mit Kindern.

Fazit: Natürlich ist es anstrengend alles unter einen Hut zu bekommen. Aber es ist möglich. Denn: auch jeder andere Studiengang verlangt Fleiß, Durchhaltevermögen und eine große Portion Selbstdisziplin. Nur dann gelingt es.

Zweifelsohne habe ich Abstriche gemacht, da ich für die eine oder andere Klausur weniger Zeit hatte oder ein Magen- Darm-Infekt (der gerade meine Kinder in Schach hält) nicht fragt, ob es zeitlich gerade  bei mir „drin“ wäre. Aber, wenn die Anforderungen an das eigene Tun nicht zu hoch gesteckt werden (z. B. jede Klausur eine 1,3), dann sind auch die Enttäuschungen sind so groß.

Mit diesem Erfahrungsbericht möchte ich all jenen ein wenig Mut schenken, die zweifeln…

Name Daniela Schul
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester im Operationsdienst
Derzeitiger Beruf Freiberufliche Dozentin, MBA- Studentin
Geburtsdatum 11.02.1980


Die APOLLON Hochschule ist genau die richtige Fern-Hochschule, um ein solches „Projekt“ wie ein Studium mit Kindern und Familie durchzuführen. Es können die Seminare, die Klausuren und auch die Fallaufgaben individuell an den eigenen Lebensplan angepasst werden. Die Mitarbeiter haben immer offene Ohren, engagieren sich und suchen, falls es Probleme gibt, nach Lösungen- wo gibt es das sonst? Ich glaube nicht sehr häufig- wie der Studie des BMBF zu entnehmen ist.

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