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Erfahrungsberichte

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Martina Lachmund

Das Tüpfelchen

auf dem i!

Das Fernstudium betrachte ich für mich immer als ein I-Tüpfelchen meines Lebens. Dieses I-Tüpfelchen lasse ich auch nicht los, denn es ist meine persönliche Selbstverwirklichung. Zeit spielt für mich hier nicht so eine große Rolle. Auch wenn, ich mittlerweile einen Wochenplaner für meine Aufgaben habe bis zum Abgabetermin der Thesis. Struktur braucht jeder, sonst verläuft man sich.

Name Martina Lachmund
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester
Geburtsdatum 13.10.1975

Der Verlauf meiner erbrachten Klausuren ist bei mir eher in Wellen zu betrachten. Ich habe auch Monate gar nichts für mein Studium getan. Es gab Phasen, da war das Leben für mich außerhalb des Studierens viel wichtiger.
Mein Motto ist immer, erst muss zu Hause alles in Ordnung sein, dann kann ich diesen Weg weitergehen.

Der normale Alltag zwischen Berufstätigkeit in der Klinik und der Erziehung meiner Kinder könnte gewöhnlich völlig ausreichend sein, wenn da nicht dieses Verlangen nach mehr Input wäre. Ich habe durch ein kleines Netzwerk an Studenten beständige Begleiter gefunden. In diesem Netzwerk spricht man sich gegenseitig Mut zu oder man gratuliert sich einfach gegenseitig, für die erbrachten Erfolge und freut sich mit den Anderen mit.

Das Studium bereichert mich an Wissen, zeigt mir meine Grenzen und Möglichkeiten, die ich vorher nicht kannte. Es gibt bereichernde Begegnungen mit Menschen, die sich gegenseitig weiterbringen wollen. Der Umgang miteinander geschieht auf Augenhöhe, genau das ist für mich der große Zauber bei APOLLON.

Mehr zu Frau Lachmund und ihren Studienalltag finden Sie hier im Video.

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Kirsten Horn

Neben Job und Kindern ein Fernstudium

Neben Job und Kindern ein Fernstudium – geht das überhaupt?

Bisher habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, was denn das Besondere an einem Studium mit Kindern ist und was dieses ausmacht. Jetzt frage ich mich, ob es in Bezug auf das Studium überhaupt Unterschiede zu anderen, kinderlosen und meist Vollzeit berufstätigen Kommilitonen gibt und ob wir Mütter oder auch Väter durch die Dreifachbelastung aus Kindern, Beruf und Studium mehr belastet sind als unsere kinderlosen Kommilitonen. 

Name Kirsten Horn
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester
Geburtsdatum 22.12.1980

Diese Frage kann ich nicht pauschal beantworten, aber ich kann beschreiben, was die Auswirkungen auf mein Leben sind:

Das Studium empfinde ich nicht als Belastung. Fakt ist aber sicherlich, dass die Kombination aus Studium, Kinder und Beruf einem einiges in Puncto Organisationsgeschick abverlangt. Meine Tage haben selten eine einheitliche Struktur, alleine schon durch die Kinder. Hinzu kommt meine Tätigkeit im Schichtdienst: Lernzeiten sind für mich nicht immer planbar. Oft passiert auch einfach Unvorhersehbares. Die Kinder werden krank  (gerne passend zu Klausurterminen), Wochenpläne müssen umgeschmissen, alternative Betreuungsmöglichkeiten gesucht oder eben die Nacht durchgelernt werden.

Wahrscheinlich liegt genau hier, in der Organisation des Studiums, der Unterschied. Diese ist sicherlich eine Herausforderung -  aber es ist machbar!

Ich habe mein Studium begonnen, als mein erstgeborener Sohn neun Monate alt war. Nach Wochen und Monaten, in denen ich mich fast ausschließlich mit Themen wie Stillen, Schnuller oder Windeln beschäftigt hatte, war das erste Studienpaket mit soviel Input fürs Hirn erst mal ein Schock... Aber es machte mir Freude, wieder etwas für mich und meinen Kopf zu tun.

Diese Freude am Lernen und die Lust darauf, neues Wissen zu entdecken, ist im Verlauf meines Studiums immer geblieben. Natürlich gab es gute und schlechte Zeiten, Phasen mit hoher und mit weniger hoher Motivation und auch Phasen in denen das Studium fast völlig zurückstehen musste. Wie beispielsweise die ersten Wochen nach der Geburt meines zweiten Sohnes.
Heute sind meine Kinder 3 und 5 Jahre alt und ich stehe kurz vor dem Abschluss meines Bachelor-Studiums.

Der Master wird folgen!







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Anita Lädke

Nicht nur als Krankenschwester mit „Hut“ in-sein

Man hat ihn, wenn man so wie ich Absolventin bzw. Absolvent ist. Dieser Hut, der wie eine schwarze Kappe getragen wird und auf der ein flaches Viereck mit einer Quaste hängt, ist seit über fünf Jahren der studentische Ausdruck für einen Studienerfolg an der APOLLON HS in Bremen.

Sie sind vielleicht selbst Studierende/r oder jemand der ein Studium in Erwägung zieht. Ein fürsorglich und engagiertes Hochschulteam mit hohen Qualitätsansprüchen steht Ihnen für einen Studienerfolg zur Seite, wenn Sie konsequent Ihre bisherigen Prioritäten auf Ihr neues Ziel, auf „Ich möchte den Hut!“ ausrichten. Die studienbegleitenden Professoren, Tutoren und der Studienservice sehen die jährliche Verleihung dieser Hüte als ein würdiges Highlight ihrer Hochschultätigkeiten.

Bevor ich diesen Hut in den Jahren 2012 (B.A.) und 2012 (M.A.) in sehr würdigen Zeremonien überreicht bekam, begann es wie immer im Leben:

Es begann ohne große Ankündigung: Ziel Bachelor-Hut (2007-2010)

Meine Gedanken kreisten in der Vergangenheit. Seit vielen Jahren arbeitete ich in der Pflege. Selbst die Leitungsfunktion hatte ich seit fast 10 Jahren inne und noch über zwei Jahrzehnte Berufsleben lagen vor mir. Krankenschwester zu sein, das war für mich Berufung. Wie in einem Film erlebte ich meine Gedanken und Gefühle auf eine mir eigene Art. Darin schien es, als hätte ich das Meiste in meinem Berufsalltag mit all den möglichen Höhen und Tiefen bereits erfahren und/oder indirekt erlebt. Durch diese Gedanken entwickelte sich die zunehmende Wahrnehmung eines neuen Gefühls, das Gefühl des sich Verändernwollens.

Wo mich mein Weg beruflich ganz konkret hinführen sollte, wusste ich noch nicht. Eine Karrieretrip war nicht geplant, aber das Spannungsfeld zwischen Medizin und Ökonomie interessierte mich schon seit langem. Was ist zu tun, um zukünftig nicht ohnmächtig bzw. passiv den gesundheitspolitischen (Aus-) Wirkungen gegenüber stehen zu müssen? Was kann, was möchte ich selbst beitragen? Auf meine Antreiber wie: der Freude an der Arbeit, Sinnhaftigkeit im eigenen Tun, sowie dem steten Wunsch mein Wissen zu erweitern, konnte ich erfahrungsgemäß voll vertrauen.

Gesundheitsökonomie (GÖ) zu studieren war somit rational betrachtet der richtige Weg. Für diesen Weg hatte ich eine hohe intrinsische Motivation, sowie familiären und freundschaftlichen Rückhalt in meinem Gepäck. Dieser Rückhalt war hin und wieder vonnöten. Immer deutlicher wurde, dass jedes abgeschlossene Modul wegen der zunehmenden Nähe zum Ziel, von einem guten Gefühl begleitet wurde. Je anstrengender ein Modul erschien, desto mehr stieg nachfolgend das eigene Kompetenzempfinden. So ließ sich mit zunehmendem Wissen die eigene Weiterentwicklung bewusster wahrnehmen.

Der abschließenden Thesis folgte die akademische Würdigung. Endlich hatte ich den jahrelang gewünschten Hut. Und nun? Die eigenen Antreiber waren weiterhin präsent, schließlich war der Weg zum konsekutiven Master an der HS möglich und beruflich gab es auch noch keine Veränderungen.

In diesem Ökonomiestudium haben sich die wissenschaftlichen und praxisrelevanten medizinischen Betrachtungen positiv auf meine Loyalität gegenüber der Pflege ausgewirkt.

Name Anita Lädke
Studiengänge Bachelor Gesundheitsökonomie
Master Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester, Med.-techn. Radiologieassistenz
Derzeitiger Beruf Fachkrankenschwester für Psychiatrie
Geburtsdatum 05.07.1961

Es geht weiter: Ziel Master-Hut (2010-2012)

Durch das B.A.-Studium gut gerüstet, ging es in bekannter Weise weiter. Das alte Ziel „Ich will den Hut!“ wurde mein neues Ziel. Es hatte sich als sehr tragfähig bewiesen. Ebenfalls zeigte sich auch hier, das Vernetzungen neben lernbezogenen Vorteilen auch teilweise freundschaftliche Beziehungen ermöglicht. Sie zu pflegen, entwickelte unsere individuellen Soft Facts.

Rasch folgte die Erkenntnis, dass sich die Hoffnung auf praxisrelevanten Wissenserwerb auf hohem wissenschaftlichen Niveau für mich erfüllen wird. Meine Schritte zum 2. Hut schienen immer schneller und das geduldige (Ziel-) Erwarten immer schwächer zu werden.

Das Ende und damit den Erfolg dieses Studiums erlebte ich in Hochstimmung. Was hatte sich seither geändert?

Trendsetter: Krankenschwester mit zwei Hüten (ab 2012)

Als Krankenschwester mit zwei Hüten bin ich heute noch ein regionaler Vorreiter für den Trend von Akademisierung in der Pflege. In der Zukunft wird es hoffentlich keine vereinzelten Verwunderungen und/oder Abwertungen hervorrufen, wenn mittlere medizinische Fachkräfte ihren Mut  zum Studieren nutzen.

Ich kann jetzt mein berufliches Leben mit diesen zwei Abschlüssen auf den Kopf stellen und vielleicht einen Quereinstieg wagen.

Die beiden Hüte sind also nicht das Ende meines beruflichen Weges, sondern eher der Anfang zur Nutzung vorhandener Chancen. Die beiden Studienabschlüsse sind meines Erachtens dafür ein sinnvoller und für mich ein notwendiger erster Schritt für die Erreichung neuer beruflicher Ziele, seien sie im Controlling, im Risikomanagement, im Wissensmanagement oder sonst wo! 

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Daniela Schul

Studium und Kinder. Nicht zu vereinen? Doch es geht…

Man hört es immer wieder: Studium und Familie bzw. Kinder funktioniert einfach nicht gut. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) publizierte zudem im Jahr 2008, dass „der zeitliche Spagat zwischen Studium, Kindererziehung und Erwerbstätigkeit gegenwärtig dazu führt, dass sich insbesondere für Studentinnen ein Kind häufig nachteilig auf den Studienverlauf auswirkt. “(http://www.bmbf.de/pub/studieren_mit_kind.pdf (Zugriff: 29.10.2012))

Ja es stimmt, häufig trifft es zu- aber es geht auch anders.

Mein Werdegang

Nach langer Suche nach dem richtigen Studiengang und der finanziellen Klärung (Stipendium der SBB (Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung) ) stellte sich nun die Frage, wie alles unter einen Hut zu bekommen ist?

Das Jahr 2009: Das erste Kind wird 3, die Geburt des zweiten Kindes steht auch bald an. So war es dann auch. Unsere Tochter kam am 11.10.2009 zur Welt und immatrikuliert wurde ich am 13.10.2009. Die Einzige und auch die wichtigste Vorgabe die ich einzuhalten hatte, war die Forderung der SBB, das Studium innerhalb der 3 Jahre erfolgreich! abzuschließen.

Wie geht es nun weiter?

Ehrlich gesagt geht es nur, wenn die Hochschule, so wie die APOLLON Hochschule, ein flexibles Studium ihren Studenten ermöglicht. Auch ein Grund für die Wahl der APOLLON Hochschule. Das Einteilen der Seminare oder der Klausuren nach dem eigenen Plan ist sehr viel Wert. Eine „Externe Fremd- Steuerung“, wie ich einen starren Lehrplan so nenne, wäre für mich nicht einhaltbar gewesen. Beispielsweise gehörten die ersten vier Wochen unserer Familie. Die Hefte blieben liegen- Papier ist ja geduldig. Das Einführungsseminar habe ich auch erst besucht, nachdem ich meine Tochter abgestillt hatte und halbwegs „gesellschaftsfähig“ war.

2010/2011: So langsam stellte sich ein Alltag ein und ich begann richtig durchzustarten. Natürlich war ich manchmal fast neidisch, wenn andere Mütter mir erzählten, dass sie tagsüber mal ein „Nickerchen“ machten, wenn es nachts unruhiger war. Und ich- ich brütete über BWL, Soziologie oder Recht. Auf der anderen Seite habe ich auch etwas für mich getan- Schritt für Schritt ging es in Richtung Studienende. Die Seminare habe ich alle sehr gerne besucht. Sollte sich mal ein Durchhänger länger „einnisten“ wollen, so trifft man dort auf Kommilitonen, Gleichgesinnte und Tutoren, die einem hilfreich zur Seite stehen und motivieren. Wie in „Jungbrunnen“ fühlte ich mich nach diesen Tagen… … Und auch die vom Prof. Heister angepriesene To- Do-Liste beherrscht heute noch meinen Schreibtisch.

2012: Ich habe meinen Studienabschluss innerhalb der Studienregelzeit erfolgreich absolvieren können- auch mit Kindern.

Fazit: Natürlich ist es anstrengend alles unter einen Hut zu bekommen. Aber es ist möglich. Denn: auch jeder andere Studiengang verlangt Fleiß, Durchhaltevermögen und eine große Portion Selbstdisziplin. Nur dann gelingt es.

Zweifelsohne habe ich Abstriche gemacht, da ich für die eine oder andere Klausur weniger Zeit hatte oder ein Magen- Darm-Infekt (der gerade meine Kinder in Schach hält) nicht fragt, ob es zeitlich gerade  bei mir „drin“ wäre. Aber, wenn die Anforderungen an das eigene Tun nicht zu hoch gesteckt werden (z. B. jede Klausur eine 1,3), dann sind auch die Enttäuschungen sind so groß.

Mit diesem Erfahrungsbericht möchte ich all jenen ein wenig Mut schenken, die zweifeln…

Name Daniela Schul
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester im Operationsdienst
Derzeitiger Beruf Freiberufliche Dozentin, MBA- Studentin
Geburtsdatum 11.02.1980


Die APOLLON Hochschule ist genau die richtige Fern-Hochschule, um ein solches „Projekt“ wie ein Studium mit Kindern und Familie durchzuführen. Es können die Seminare, die Klausuren und auch die Fallaufgaben individuell an den eigenen Lebensplan angepasst werden. Die Mitarbeiter haben immer offene Ohren, engagieren sich und suchen, falls es Probleme gibt, nach Lösungen- wo gibt es das sonst? Ich glaube nicht sehr häufig- wie der Studie des BMBF zu entnehmen ist.

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