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Erfahrungsberichte

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Beate Mettner

Bachelor-Studium als Alleinerziehende mit zwei Kindern

Lange hatte ich überlegt, recherchiert und verschiedene Angebote miteinander verglichen, bis ich für mich die Entscheidung getroffen hatte: Ich möchte bei APOLLON studieren. Das war im Jahr 2008. Nach 3 Jahren und 10 Monaten erhielt ich feierlich meine Bachelor-Urkunde und war sehr stolz und glücklich darüber. Aber bis es dazu kam, war es ein zwar anstrengender, aber auch spannender und erfahrungsreicher Weg, über den ich hier berichten möchte.

Name Beate Mettner
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Versicherungsfachwirtin
Derzeitiger Beruf Schadenbearbeiterin im Versicherungswesen
Geburtsdatum 14.08.1967

Als die erste Hürde mit den Formalitäten der Studienanmeldung genommen war, kamen im Dezember 2008 die ersten Studienhefte ins Haus. Mein erster Gedanke war: „Das schaffe ich doch nie!“ Und so habe ich beschlossen, erst einmal die Advents- und Weihnachtszeit ohne einen Blick in die Studienhefte zu verbringen. Ich wollte diese Zeit mit meinen beiden Jungs (damals 12 und 5 Jahre alt) ohne Zeit- und nervlichen Druck genießen. Und ich konnte genug Kraft sammeln, um mich dann nach den Feiertagen dem Lesen des ersten Heftes zu widmen, wobei ich merkte, dass es eigentlich gar nicht so schwer war, sich abends die Zeit dafür zu nehmen. Ich musste diese Zeit nur fest einplanen, denn so hatte ich auch nie das Gefühl, meine doch recht knappe Freizeit dem Studieren zu „opfern“. Zum Glück habe ich mich auch nicht durch das Feedback meiner allerersten Einsendeaufgabe irritieren lassen, denn die Bewertungen wurden danach immer besser. Richtig motiviert hat mich das Einführungsseminar im Januar 2009, wo ich merkte, dass meine Entscheidung für APOLLON genau richtig war. Alle waren nett, sympathisch und ich hatte immer das Gefühl, dass man nicht allein gelassen wird im Studium. Und mein Gefühl hat mich – das kann ich im Nachhinein sagen – nie getäuscht.

Nun galt es, sich auf die erste Klausur vorzubereiten. Ich kann nur sagen: Organisation ist alles. Wenn man berufstätig und alleinerziehend ist, gehört dies ja sowieso zum Meistern des Alltags dazu. Ich habe mich nie unter Druck gesetzt und zum Absolvieren der Module immer nur über einen Zeitraum von 3 bis 4 Monaten geplant. Wichtig war für mich auch, mindestens einen „studierfreien“ Tag pro Woche einzuplanen, denn sonst wären Erholung und andere wichtige Dinge einfach zu kurz gekommen. Richtig viel Zeit zum Studieren (vor allem zum Schreiben der Fernprüfungen) hatte ich jedes zweite Wochenende, wenn die Kinder beim Papa waren. So hatte ich an den anderen Wochenenden die Zeit ganz für die Jungs. Das hat wirklich gut funktioniert und ich konnte immer die Balance zwischen Belastung und Erholung halten und unser Familienleben hat nicht gelitten. Und je mehr Module ich geschafft hatte, desto größer wurde die Motivation, durchzuhalten.

Ich kann nur empfehlen, sich nicht zu viel vorzunehmen, also immer nur mittelfristig zu planen, Kontakt zum Studienservice oder Tutoren aufzunehmen, wenn Fragen oder Probleme aufkommen und ein Gespür dafür zu entwickeln, wie, wann und wo man am Besten lernen kann.

Mir war schnell klar, dass ich unter meinen Bedingungen die Regelstudienzeit nicht einhalten kann. Statt mich unter Druck zu setzen, habe ich mir für jedes Studienjahr eine Bonuszeit von 3 Monaten zusätzlich gegeben, was tatsächlich zum Schluss auch funktioniert hat. So habe ich meinen Abschluss geschafft, ohne mich überzustrapazieren, konnte das Familienleben aufrecht erhalten und habe Söhne, die stolz auf mich sind.

Und was ist das Ende vom Lied? Ich habe mich nun für einen Hochschulzertifikatskurs angemeldet - natürlich bei der APOLLON-Hochschule. Dafür brauchte ich nun keine Überlegungszeit mehr, denn diese Hochschule hat sich durch ihre Qualität selbst empfohlen.

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Martina Lachmund

Das Tüpfelchen

auf dem i!

Das Fernstudium betrachte ich für mich immer als ein I-Tüpfelchen meines Lebens. Dieses I-Tüpfelchen lasse ich auch nicht los, denn es ist meine persönliche Selbstverwirklichung. Zeit spielt für mich hier nicht so eine große Rolle. Auch wenn, ich mittlerweile einen Wochenplaner für meine Aufgaben habe bis zum Abgabetermin der Thesis. Struktur braucht jeder, sonst verläuft man sich.

Name Martina Lachmund
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester
Geburtsdatum 13.10.1975

Der Verlauf meiner erbrachten Klausuren ist bei mir eher in Wellen zu betrachten. Ich habe auch Monate gar nichts für mein Studium getan. Es gab Phasen, da war das Leben für mich außerhalb des Studierens viel wichtiger.
Mein Motto ist immer, erst muss zu Hause alles in Ordnung sein, dann kann ich diesen Weg weitergehen.

Der normale Alltag zwischen Berufstätigkeit in der Klinik und der Erziehung meiner Kinder könnte gewöhnlich völlig ausreichend sein, wenn da nicht dieses Verlangen nach mehr Input wäre. Ich habe durch ein kleines Netzwerk an Studenten beständige Begleiter gefunden. In diesem Netzwerk spricht man sich gegenseitig Mut zu oder man gratuliert sich einfach gegenseitig, für die erbrachten Erfolge und freut sich mit den Anderen mit.

Das Studium bereichert mich an Wissen, zeigt mir meine Grenzen und Möglichkeiten, die ich vorher nicht kannte. Es gibt bereichernde Begegnungen mit Menschen, die sich gegenseitig weiterbringen wollen. Der Umgang miteinander geschieht auf Augenhöhe, genau das ist für mich der große Zauber bei APOLLON.

Mehr zu Frau Lachmund und ihren Studienalltag finden Sie hier im Video.

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Anna Christina Hörster

Der erste akademische Hut mit 50

Begonnen hat alles mit der Insolvenz meines damaligen Arbeitgebers. Als Krankenschwester hatte ich nach vielen Berufsjahren in den unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitswirtschaft eine Weiterbildung zur Study Nurse absolviert und anschließend sechs Jahre in einem Auftragsforschungsinstitut gearbeitet.

In dieser Zeit konnte ich mich bis zur Projektmanagerin weiterentwickeln. Um weiterhin in diesem Umfeld und auch in einer entsprechenden Position berufstätig zu sein, schien ein akademischer Abschluss essentiell. Daher begann ich während der intensiven Bewerbungszeit mit Recherchen zu möglichen berufsbegleitenden Studiengängen.

Name Anna Christina Hörster
Abschluss 2015 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf staatlich examinierte Krankenschwester
Derzeitiger Beruf Projektmanagerin Registerforschung
Geburtsdatum 12.09.1965

Schnell stellte sich die Gesundheitsökonomie als das für mich richtige Fach heraus, da hier alle bisher gesammelten Berufserfahrungen unter einen „Hut“ gestellt, sowie fachlich vertieft und ergänzt werden konnten. Als Mutter von drei Kindern fiel meine Wahl dann auf ein Fernstudium mit flexiblen Präsenz- und Prüfungsphasen, was mir die größtmögliche Planungsfreiheit ermöglichte.
Ende Juni 2012 immatrikulierte ich an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen als Teilzeitstudentin, was bedeutet, dass ein Zeitraum von vier Jahren bis zum Erreichen des Bachelor Abschlusses vorgesehen ist. Zu diesem Zeitpunkt war ich 46 Jahre alt und gespannt, wie gut mein Lernvermögen wohl sein würde.

Schon ein paar Tage später erhielt ich das erste Paket mit Studienunterlagen und begann mit der Bearbeitung der ersten Aufgaben. Besonders das wissenschaftliche Schreiben mit korrekten Belegen und Zitationen war anfangs sehr ungewohnt und sperrig für mich. Ebenfalls unterschätzt hatte ich den hohen betriebswirtschaftlichen Anteil des Studiums. Die Zähne ausgebissen habe ich mir dann fast am Modul Wirtschaftsmathematik, welches ich jedoch zum Glück nach vielen YouTube Tutorials und unendlicher Rechnerei im ersten Anlauf bestanden habe.

Im Nachhinein bin ich dankbar, dass ich durch das Studium dazu gezwungen wurde, mich auch mit Themen, um die ich normalerweise einen Bogen mache, auseinanderzusetzen. Interessant und hilfreich war es für mich, dass ich auf Grund meiner langjährigen Berufserfahrung zu fast allen Themen einen Anknüpfpunkt herstellen konnte. Das erleichterte mir den Zugang zu vielen Modulen und unterstützte auch die Bearbeitung der vielen schriftlichen Fallaufgaben. Richtig spannend wurde es dann, als ich zur ersten Klausur fuhr. Auch hier konnte ich merken, dass mir mein „fortgeschrittenes Alter“ eine Art Grundruhe ermöglichte, so dass es fast Spaß machte, das zuvor Gelernte endlich in die Prüfung einfließen zu lassen.

Auch wenn sich alles so positiv darstellt, so muss ich zugeben, dass der Alltag mit Vollzeitstelle, Familie und Studium eine Herausforderung ist. Um dies mit dem notwendigen Ehrgeiz und Einsatz durchhalten zu können, muss man seinen Tagesablauf minutiös planen. Leerlauf gab es zu keiner Zeit. Selbst wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, bastelte ich im Kopf an der aktuellen Aufgabenstellung. Nachmittags lernte ich parallel zu meinen Kindern, anschließend war der Haushalt dran und wenn abends dann der Großteil der Familie schlief, gab es meist noch mal eine Lerneinheit für mich.

Nach einigen Monaten merkte ich jedoch, dass es notwendig ist, wenigstens an einem Tag in der Woche komplett abzuschalten, um eine gute Leistung erbringen zu können. Zu dieser Erkenntnis kam ich allerdings erst, nachdem ich viele Stunden nahezu unproduktiv auf Word-Dokumente gestarrt hatte; einen Satz geschrieben, anderthalb wieder gelöscht... Als Folge führte ich wieder den Sonntag als arbeitsfreien Tag für mich ein und merkte schnell, wie notwendig dies ist.

Ich habe alle Module des Studiums in der vom Kurrikulum vorgesehenen Reihenfolge absolviert. Für mich war das der richtige Weg, denn wenn ich mir zunächst die „Rosinen“ herausgepickt hätte, dann hätte ich wohl zum Studienende ausschließlich unbeliebte Themen bearbeiten müssen. So ging es Schritt für Schritt weiter und plötzlich, Anfang dieses Jahres war auf einmal das letzte Modul bearbeitet und es ging an die Bearbeitung der Thesis. Für mich so etwas wie das Sahnehäubchen, weil ich endlich ein Thema selbst auswählen und nach meinen Vorstellungen bearbeiten konnte. Im Juli reichte ich die Abschlussarbeit ein und im September, zwei Tage nach meinem 50. Geburtstag hielt ich dann meine Bachelorurkunde in den Händen. Trotz des anspruchsvollen Programms war es mir gelungen, in der Regelstudienzeit von drei Jahren den Abschluss zu erreichen.

Wie geht es nun weiter? Es hat mich gepackt und ich kann mir nicht vorstellen, an dieser Stelle meine akademische Ausbildung zu beenden. So habe ich mich unmittelbar im Anschluss an das Studium für den konsekutiven Masterstudiengang immatrikuliert und schreibe gerade mal wieder eine Hausarbeit.

Durch meine Arbeit in der Forschung angeregt strebe ich nun den „richtigen“ Doktorhut an. Mit mir selbst habe ich darum gewettet, diesen bis zum Abitur meines jüngsten Kindes 2020 zu schaffen. Ich bin gespannt...

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Udo Hohlfeld

Eine Frage der Organisation

2 Selbständige, 3 Firmen, 4 Kinder … damit uns nicht langweilig wird, studieren wir beide an der APOLLON Hochschule. Das ist nicht ganz richtig, denn meine Frau hat eine Pause eingelegt in ihrem Master-Studiengang Health Management, also studiere ich im Moment alleine. Hört sich verrückt an? Nein, ist eine Frage der Organisation und Motivation.

Name Udo Hohlfeld
Zertifikatskurs Praxiswissen der Gesundheitswirtschaft

Meine Frau betreibt erfolgreich ein Sportstudio für Präventionssport, ich unterstütze globale Unternehmen als Wettbewerbsspezialist und gemeinsam haben wir gerade unsere Unternehmensberatung mit regionalem Wirkungskreis gegründet, in der wir unsere Kompetenzen bündeln. Die Studien helfen uns dabei, dass wir unseren Kunden mit aktuellem Know-How zur Seite stehen – in allen 3 Firmen.

In unserem Bekanntenkreis werden wir oft ungläubig angeschaut und müssen uns der Frage stellen, warum wir uns diesem Stress aussetzen. Es ist kein Stress – ein Fernstudium bietet die Flexibilität, das Lernen in den Alltag zu integrieren, ohne zusätzliche Belastungen. Klar bedarf es einer guten Organisation und gegenseitige Abstimmung, gerade auch weil unsere Zwillinge erst 15 Monate alt sind und wir sie noch zu Hause betreuen. Am Abend, wenn alle Kinder im Bett sind, fängt bei uns die Hauptarbeitszeit und Lernzeit an – moderne Technik und Medien ermöglichen uns, tagsüber flexibel auf Arbeitsereignisse zu reagieren, doch meistens sind wir in dieser Zeit für die Kinder da. Vormittags ist entspannt, wenn die großen Jungs (6 Jahre und 5 Jahre) in der Schule bzw. Kindergarten sind und die Kleinen dann ihren Vormittagsschlaf halten. Mit der Ruhe im Haus lässt es sich abends konzentriert arbeiten und lernen.

Ach so, ich vergaß zu erwähnen, dass wir keinen Fernseher haben. Eine bewusste Entscheidung vor knapp 4 Jahren, die uns sehr viel Zeit verschafft, die wir intensiv mit den Kindern aber eben auch für das Lernen und Arbeiten nutzen.

Hört sich alles toll an?  Es gibt auch Rückschläge. Besonders, wenn man sich zu viel zumutet und es übertreibt. So war es bei mir … ich habe gerade einen Master-Studiengang in den USA erfolgreich abgeschlossen und mir eingebildet, ich könnte nebenbei noch einen Zertifikat-Studiengang an der APOLLON-Hochschule absolvieren für unsere neue Firma. Das ging gründlich daneben – Zertifikat nicht erhalten … es war einfach zu viel auf einmal! Aber dank der Flexibilität der APOLLON-Hochschule habe ich die Möglichkeit, das Zertifikat nachzuholen, wenn ich die Zeit dafür habe – ein tolles Angebot. Aus diesem Grund hat meine Frau auch eine Studienpause eingelegt, da sie gerade in ihrem Sportstudio ein Reha-Angebot aufbaut, was ihre volle Aufmerksamkeit und Energie verlangt, damit es erfolgreich wird (und ihr nicht das gleiche wie mir passiert).

Studieren, lebenslanges Lernen … das gehört zu uns und macht uns Spaß, da es unser Leben und Arbeiten bereichert. Die APOLLON-Hochschule unterstützt uns dabei durch interessante, kompetente Studieninhalte und eine flexible Administration. Das Medium „Fernstudium“ gibt uns die Flexibilität, das Lernen in unseren Alltag zu integrieren.

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Christine Villain

Meine Erfahrung mit dem Studium an der APOLLON Hochschule

Lange habe ich gebraucht, um mich für ein Studium zu entscheiden. Ausschlaggebender Punkt für die Apollon Hochschule war, dass trotz Fernstudium einige Präsenztermine enthalten sind, ein super flexibles Studieren möglich ist und es kaum vergleichbare Studiengänge gibt (vor allem wenn man nicht extra umziehen kann/ will).

Name Christine Villain
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Gesundheits- und Krankenpflegerin
Derzeitiger Beruf Qualitätsberaterin
Geburtsdatum 12.03.1986

In der Elternzeit mit meinem zweiten Kind habe ich es dann gewagt und bin Student geworden, auch ohne Abitur oder Fachweiterbildung. Für das Einfinden ins Studium habe ich mir sehr viel Zeit gelassen. Ein ordentlicher Arbeitsplatz musste gefunden werden. Ich hab von Schreibtisch bis Küche und Wohnzimmer alles ausprobiert. Letztendlich ist es der hellste und großzügigste Platz am Wohnzimmertisch geworden. Auch wurden im Schrank Plätze geschaffen für „selten ran gehen“ Ordner und „schnell zur Seite räumen“ Bücher etc..  Das Plakat mit dem Studienplan habe ich zum Abhaken auf gehangen und hin und wieder kommt dann eine Notenübersicht darunter. Oft setze ich mir auf dem Plakat auch Fristen, aber nicht generell. Ein weiteres, für mich sehr hilfreiches Mittel, ist mein kleiner Tischkalender, auf dem ich immer eintrage wie viele Stunden am Tag ist studiert oder gearbeitet habe. Am Ende einer Woche rechne ich das immer zusammen, sodass ich jederzeit weiß, wie viel ich was gemacht hab. So kann ich mich richtig freuen, wenn ich trotz kranker Kinder insgesamt 30 Stunden geschafft habe oder mich für die nächste Woche besser Anspornen, wenn es unter insgesamt 35 Stunden geht. Dabei mach ich mir nie Vorwürfe, dass ich nicht mehr geschafft habe, sondern überlege immer, warum war das so und wie kann ich das ändern. Der Schlüssel ist die Motivation bei mir. Wenn ich mich lange genug freudig auf ein Thema gedanklich vorbereite, fällt es mir sogar oft schwer, nicht weiter zumachen, weil die Kinder abgeholt werden müssen. Aus Mathe (meinen „bloß nicht das“ –Fach ist nun ein „ich möchte ins Rechnungswesen oder Controlling“ geworden. Sicher liegt das auch an den hauptsächlich toll geschriebenen Studienheften, die mir meistens auch wirklich Spaß machen durchzuarbeiten.

Weiterhin hilfreich ist es, wenn man relativ flexibel arbeiten kann und sich fast täglich und möglichst öfter mal mehrere Stunden am Stück ans Studium setzen kann. Sonst fällt das immer wieder neu ins Thema finden manchmal schwer.

Erste Erfahrung im „neuen Job suchen“ hab ich auch schon. Es ist sicher nicht leicht, ohne fertigen Abschluss eine neue Stelle zu finden. Sicher helfen meine vorherigen Qualifikationen, aber ein bisschen Glück ist trotzdem gefragt. Das Interesse scheint aber bisher generell von Seiten der Arbeitgeber groß zu sein, sodass ich zuversichtlich bin, dass es bald klappen wird. Man muss sich dafür eben etwas Zeit lassen und einige Bewerbungen schreiben.

Ich kann das Studium nur weiter empfehlen (und hab es auch schon mehrfach), weil es super vielfältig ist und man lernt, Sachverhalte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Ich bin davon überzeugt, dass sich mit dem Abschluss mit ein bisschen Flexibilität und der richtigen Stadt in der Umgebung ggf. über Umwege auch ein toller Job finden lässt. Die Hochschule hilft einem super beim Durchhalten und ich denke meine persönlichen Strategien, mir zum Einfinden Zeit zu lassen und meine z.T. dabei entwickelte (Selbst-) Motivation helfen wesentlich dabei, das Studium gut zu absolvieren. Auch mit zwei Kindern und im letzten Jahr durchschnittlich 20 Stunden wöchentlichem Arbeiten war das gut zu schaffen. Immerhin werde ich voraussichtlich unter der Studienzeit mit einem guten Abschluss fertig sein (ein weiterer toller Vorteil der APOLLON!).

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Kirsten Horn

Neben Job und Kindern ein Fernstudium

Neben Job und Kindern ein Fernstudium – geht das überhaupt?

Bisher habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, was denn das Besondere an einem Studium mit Kindern ist und was dieses ausmacht. Jetzt frage ich mich, ob es in Bezug auf das Studium überhaupt Unterschiede zu anderen, kinderlosen und meist Vollzeit berufstätigen Kommilitonen gibt und ob wir Mütter oder auch Väter durch die Dreifachbelastung aus Kindern, Beruf und Studium mehr belastet sind als unsere kinderlosen Kommilitonen. 

Name Kirsten Horn
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester
Geburtsdatum 22.12.1980

Diese Frage kann ich nicht pauschal beantworten, aber ich kann beschreiben, was die Auswirkungen auf mein Leben sind:

Das Studium empfinde ich nicht als Belastung. Fakt ist aber sicherlich, dass die Kombination aus Studium, Kinder und Beruf einem einiges in Puncto Organisationsgeschick abverlangt. Meine Tage haben selten eine einheitliche Struktur, alleine schon durch die Kinder. Hinzu kommt meine Tätigkeit im Schichtdienst: Lernzeiten sind für mich nicht immer planbar. Oft passiert auch einfach Unvorhersehbares. Die Kinder werden krank  (gerne passend zu Klausurterminen), Wochenpläne müssen umgeschmissen, alternative Betreuungsmöglichkeiten gesucht oder eben die Nacht durchgelernt werden.

Wahrscheinlich liegt genau hier, in der Organisation des Studiums, der Unterschied. Diese ist sicherlich eine Herausforderung -  aber es ist machbar!

Ich habe mein Studium begonnen, als mein erstgeborener Sohn neun Monate alt war. Nach Wochen und Monaten, in denen ich mich fast ausschließlich mit Themen wie Stillen, Schnuller oder Windeln beschäftigt hatte, war das erste Studienpaket mit soviel Input fürs Hirn erst mal ein Schock... Aber es machte mir Freude, wieder etwas für mich und meinen Kopf zu tun.

Diese Freude am Lernen und die Lust darauf, neues Wissen zu entdecken, ist im Verlauf meines Studiums immer geblieben. Natürlich gab es gute und schlechte Zeiten, Phasen mit hoher und mit weniger hoher Motivation und auch Phasen in denen das Studium fast völlig zurückstehen musste. Wie beispielsweise die ersten Wochen nach der Geburt meines zweiten Sohnes.
Heute sind meine Kinder 3 und 5 Jahre alt und ich stehe kurz vor dem Abschluss meines Bachelor-Studiums.

Der Master wird folgen!







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Daniela Schul

Studium und Kinder. Nicht zu vereinen? Doch es geht…

Man hört es immer wieder: Studium und Familie bzw. Kinder funktioniert einfach nicht gut. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) publizierte zudem im Jahr 2008, dass „der zeitliche Spagat zwischen Studium, Kindererziehung und Erwerbstätigkeit gegenwärtig dazu führt, dass sich insbesondere für Studentinnen ein Kind häufig nachteilig auf den Studienverlauf auswirkt. “(http://www.bmbf.de/pub/studieren_mit_kind.pdf (Zugriff: 29.10.2012))

Ja es stimmt, häufig trifft es zu- aber es geht auch anders.

Mein Werdegang

Nach langer Suche nach dem richtigen Studiengang und der finanziellen Klärung (Stipendium der SBB (Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung) ) stellte sich nun die Frage, wie alles unter einen Hut zu bekommen ist?

Das Jahr 2009: Das erste Kind wird 3, die Geburt des zweiten Kindes steht auch bald an. So war es dann auch. Unsere Tochter kam am 11.10.2009 zur Welt und immatrikuliert wurde ich am 13.10.2009. Die Einzige und auch die wichtigste Vorgabe die ich einzuhalten hatte, war die Forderung der SBB, das Studium innerhalb der 3 Jahre erfolgreich! abzuschließen.

Wie geht es nun weiter?

Ehrlich gesagt geht es nur, wenn die Hochschule, so wie die APOLLON Hochschule, ein flexibles Studium ihren Studenten ermöglicht. Auch ein Grund für die Wahl der APOLLON Hochschule. Das Einteilen der Seminare oder der Klausuren nach dem eigenen Plan ist sehr viel Wert. Eine „Externe Fremd- Steuerung“, wie ich einen starren Lehrplan so nenne, wäre für mich nicht einhaltbar gewesen. Beispielsweise gehörten die ersten vier Wochen unserer Familie. Die Hefte blieben liegen- Papier ist ja geduldig. Das Einführungsseminar habe ich auch erst besucht, nachdem ich meine Tochter abgestillt hatte und halbwegs „gesellschaftsfähig“ war.

2010/2011: So langsam stellte sich ein Alltag ein und ich begann richtig durchzustarten. Natürlich war ich manchmal fast neidisch, wenn andere Mütter mir erzählten, dass sie tagsüber mal ein „Nickerchen“ machten, wenn es nachts unruhiger war. Und ich- ich brütete über BWL, Soziologie oder Recht. Auf der anderen Seite habe ich auch etwas für mich getan- Schritt für Schritt ging es in Richtung Studienende. Die Seminare habe ich alle sehr gerne besucht. Sollte sich mal ein Durchhänger länger „einnisten“ wollen, so trifft man dort auf Kommilitonen, Gleichgesinnte und Tutoren, die einem hilfreich zur Seite stehen und motivieren. Wie in „Jungbrunnen“ fühlte ich mich nach diesen Tagen… … Und auch die vom Prof. Heister angepriesene To- Do-Liste beherrscht heute noch meinen Schreibtisch.

2012: Ich habe meinen Studienabschluss innerhalb der Studienregelzeit erfolgreich absolvieren können- auch mit Kindern.

Fazit: Natürlich ist es anstrengend alles unter einen Hut zu bekommen. Aber es ist möglich. Denn: auch jeder andere Studiengang verlangt Fleiß, Durchhaltevermögen und eine große Portion Selbstdisziplin. Nur dann gelingt es.

Zweifelsohne habe ich Abstriche gemacht, da ich für die eine oder andere Klausur weniger Zeit hatte oder ein Magen- Darm-Infekt (der gerade meine Kinder in Schach hält) nicht fragt, ob es zeitlich gerade  bei mir „drin“ wäre. Aber, wenn die Anforderungen an das eigene Tun nicht zu hoch gesteckt werden (z. B. jede Klausur eine 1,3), dann sind auch die Enttäuschungen sind so groß.

Mit diesem Erfahrungsbericht möchte ich all jenen ein wenig Mut schenken, die zweifeln…

Name Daniela Schul
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester im Operationsdienst
Derzeitiger Beruf Freiberufliche Dozentin, MBA- Studentin
Geburtsdatum 11.02.1980


Die APOLLON Hochschule ist genau die richtige Fern-Hochschule, um ein solches „Projekt“ wie ein Studium mit Kindern und Familie durchzuführen. Es können die Seminare, die Klausuren und auch die Fallaufgaben individuell an den eigenen Lebensplan angepasst werden. Die Mitarbeiter haben immer offene Ohren, engagieren sich und suchen, falls es Probleme gibt, nach Lösungen- wo gibt es das sonst? Ich glaube nicht sehr häufig- wie der Studie des BMBF zu entnehmen ist.

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Pia Modersitzki-Osan

Zeit für Weiterentwicklung!

Es wurde allmählich Zeit, dass ich mich auf beruflicher Ebene weiterentwickeln konnte.

Nachdem ich meine Kinder so weit hatte, dass beide durchaus in der Lage waren, sich nach der Schule selbst zu versorgen, entstand der Wunsch eine Vollzeittätigkeit im Gesundheitswesen zu beginnen.

Name Pia Modersitzki-Osan
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Arzthelferin
Derzeitiger Beruf Chefsekretärin, MTA - Radiologie
Geburtsdatum 17.12.1959

Bereits nach meiner Schulzeit begann ich eine Lehre als medizinische Fachangestellte, später mit Leitungsfunktion, wechselte danach für 1 Jahr aufs College in Californien, USA um danach in Marburg mein Examen zur MTA-Radiologie zu absolvieren. In den folgenden Jahren war ich auch hier in leitender Funktion tätig.

Als MTA hatte ich die Chance in allen Fachbereichen (Röntgendiagnostik, Strahlen- und Nuklearmedizin) tätig zu sein – ich will damit sagen: Ich bin schon ein Leben lang im Gesundheitswesen tätig!!! Es fehlte mir noch der akademische Abschluss in der Gesundheitsökonomie.

In Oldenburg habe ich die Organisation / Koordination des Chefarztsekretariates bzw. der administrativen Abteilung der Klinik für Herzchirurgie übernommen. Mittlerweile sieht mich der Klinikdirektor der Klinik für Herzchirurgie als persönliche Referentin des Klinikdirektors. Ein Erfolg, den ich meiner Entscheidung, mich als (Fern-) Studentin der Gesundheitsökonomie an der APOLLON-Hochschule einzuschreiben, zurechne.Meinen Vollzeitjob habe ich selbstverständlich weiter ausgeübt – er sollte mir als Sprungbrett dienen.

Durch die Immatrikulation nach bestandener Eignungsprüfung bei der APOLLON-Hochschule, Fachbereich Gesundheitsökonomie, habe ich das gefunden, was mir in meiner bisherigen Laufbahn noch gefehlt hat: der  wissenschaftliche Hintergrund als praxiserfahrene und kompetente Mitarbeiterin.

Die Zugehörigkeit zur APOLLON-Hochschule hat mir viele Türen geöffnet. Als Coach und Mentor stehe ich sehr gerne der APOLLON-Hochschule zur Verfügung. Als studentische Vertretung im Senat der APOLLON-Hochschule genieße ich das Vertrauen der Studenten. Als Mitglied im Widerspruchsausschuss vertrete ich die Interessen meiner Kommilitonen.
Nicht nur, dass sich mein Aufgabengebiet (Study-Koordination, Projekte) erweitert hat, sondern gleichwohl als differenzierte Ansprechpartnerin werde ich in meinem Aufgabengebiet  - sowohl in der APOLLON-Hochschule als auch in meinem Beruf- sehr geschätzt. Für eine berufliche Weiterentwicklung im Gesundheitswesen bin ich mit Hilfe des Studiums bestens vorbereitet. Vorrangiges Ziel ist nunmehr der Hut!!

Ein absolutes Highlight war mein studentischer Aufenthalt während meines Studiums an der APOLLON-Hochschule an der CSUS, Sacramento. Eine Erfahrung ganz besonderer Wertschätzung! Als Fernstudent habe ich mich nunmehr im Team mit anderen Studenten in Californien unter dem Einfluss multikultureller Gesichtspunkte verschiedenen Themen des Gesundheitswesens gewidmet. Der Erfolg war großartig – ich war stolz auf mein Team und auf mich!
Das Leben als Fernstudentin neben einem engagierten Vollzeitjob und erziehungsbedürftigen Kindern ist aufreibend – aber es lohnt sich. Ich würde es wieder so machen.

Mittlerweile sind meine beiden Kinder im Studium. Wir drei führen ein Studentenleben – ebenso auf internationaler Ebene.
Jetzt fehlen mir noch wenige Fallaufgaben und die Thesis und hoffe unserem Präsidenten Herrn Prof. Kümmel auf der Absolventenfeier in diesem Jahr zur Verabschiedung die Hand zu schütteln.

Vielleicht sogar mit einem weinenden Auge. Da bin ich mir ganz sicher!

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