zurück zur Übersicht

Erfahrungsberichte

Gerhard Bader1 von 4
Gerhard Bader

Der berufliche Aufstieg

kam mit dem Studium

Als Leiter eines Standortes für einen national tätigen Betreiber von Gesundheitsstudios für Unternehmen (BGF) in Deutschland entwickelte sich ein persönlicher Bedarf, Hintergrundwissen zum Gesundheitswesen im allgemeinen aber auch speziell für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) und der betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) anzueignen, um dem Unternehmen den Nutzen und die Vorteile eines Gesundheitsstudios, mittels fundierten Informationen darzustellen.

Name Gerhard Bader
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengänge Bachelor Gesundheitsökonomie
Master Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Bürokaufmann
Derzeitiger Beruf Betriebsleiter
Geburtsdatum 28.10.1969

Als ideale Hochschule hat sich die APOLLON Hochschule hervorgetan, da neben der Flexibilität der Studiengänge vor allem auch die Inhalte überzeugt haben. Mein Arbeitgeber sah dies ebenso und finanzierte zunächst den Studienlehrgang B. A. Gesundheitsökonomie.

Aufgrund dessen konnte ich mit meinem Fachwissen durch den Bachelor Studiengang meine Position ausbauen und habe heute für alle 25 Standorte in Deutschland die betriebswirtschaftliche Verantwortung.

Mittlerweile arbeiten über 40 Festangestellte und etwa doppelt so viele Freelancer in den Gesundheitsstudios, für die ich die Verantwortung trage.

Um meine Position zu festigen und weiter auszubauen habe ich den Master Gesundheitsökonomie studiert, welcher ebenso von meinem Arbeitgeber voll finanziert wird. Erst durch den fundierten Wissensgewinn auf Basis meiner Studiengänge bei der APOLLON Hochschule war es mir möglich, meine jetzige Karriere so auszugestalten.

Anna Christina Hörster2 von 4
Anna Christina Hörster

Der erste akademische Hut mit 50

Begonnen hat alles mit der Insolvenz meines damaligen Arbeitgebers. Als Krankenschwester hatte ich nach vielen Berufsjahren in den unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitswirtschaft eine Weiterbildung zur Study Nurse absolviert und anschließend sechs Jahre in einem Auftragsforschungsinstitut gearbeitet.

In dieser Zeit konnte ich mich bis zur Projektmanagerin weiterentwickeln. Um weiterhin in diesem Umfeld und auch in einer entsprechenden Position berufstätig zu sein, schien ein akademischer Abschluss essentiell. Daher begann ich während der intensiven Bewerbungszeit mit Recherchen zu möglichen berufsbegleitenden Studiengängen.

Name Anna Christina Hörster
Abschluss 2015 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf staatlich examinierte Krankenschwester
Derzeitiger Beruf Projektmanagerin Registerforschung
Geburtsdatum 12.09.1965

Schnell stellte sich die Gesundheitsökonomie als das für mich richtige Fach heraus, da hier alle bisher gesammelten Berufserfahrungen unter einen „Hut“ gestellt, sowie fachlich vertieft und ergänzt werden konnten. Als Mutter von drei Kindern fiel meine Wahl dann auf ein Fernstudium mit flexiblen Präsenz- und Prüfungsphasen, was mir die größtmögliche Planungsfreiheit ermöglichte.
Ende Juni 2012 immatrikulierte ich an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen als Teilzeitstudentin, was bedeutet, dass ein Zeitraum von vier Jahren bis zum Erreichen des Bachelor Abschlusses vorgesehen ist. Zu diesem Zeitpunkt war ich 46 Jahre alt und gespannt, wie gut mein Lernvermögen wohl sein würde.

Schon ein paar Tage später erhielt ich das erste Paket mit Studienunterlagen und begann mit der Bearbeitung der ersten Aufgaben. Besonders das wissenschaftliche Schreiben mit korrekten Belegen und Zitationen war anfangs sehr ungewohnt und sperrig für mich. Ebenfalls unterschätzt hatte ich den hohen betriebswirtschaftlichen Anteil des Studiums. Die Zähne ausgebissen habe ich mir dann fast am Modul Wirtschaftsmathematik, welches ich jedoch zum Glück nach vielen YouTube Tutorials und unendlicher Rechnerei im ersten Anlauf bestanden habe.

Im Nachhinein bin ich dankbar, dass ich durch das Studium dazu gezwungen wurde, mich auch mit Themen, um die ich normalerweise einen Bogen mache, auseinanderzusetzen. Interessant und hilfreich war es für mich, dass ich auf Grund meiner langjährigen Berufserfahrung zu fast allen Themen einen Anknüpfpunkt herstellen konnte. Das erleichterte mir den Zugang zu vielen Modulen und unterstützte auch die Bearbeitung der vielen schriftlichen Fallaufgaben. Richtig spannend wurde es dann, als ich zur ersten Klausur fuhr. Auch hier konnte ich merken, dass mir mein „fortgeschrittenes Alter“ eine Art Grundruhe ermöglichte, so dass es fast Spaß machte, das zuvor Gelernte endlich in die Prüfung einfließen zu lassen.

Auch wenn sich alles so positiv darstellt, so muss ich zugeben, dass der Alltag mit Vollzeitstelle, Familie und Studium eine Herausforderung ist. Um dies mit dem notwendigen Ehrgeiz und Einsatz durchhalten zu können, muss man seinen Tagesablauf minutiös planen. Leerlauf gab es zu keiner Zeit. Selbst wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, bastelte ich im Kopf an der aktuellen Aufgabenstellung. Nachmittags lernte ich parallel zu meinen Kindern, anschließend war der Haushalt dran und wenn abends dann der Großteil der Familie schlief, gab es meist noch mal eine Lerneinheit für mich.

Nach einigen Monaten merkte ich jedoch, dass es notwendig ist, wenigstens an einem Tag in der Woche komplett abzuschalten, um eine gute Leistung erbringen zu können. Zu dieser Erkenntnis kam ich allerdings erst, nachdem ich viele Stunden nahezu unproduktiv auf Word-Dokumente gestarrt hatte; einen Satz geschrieben, anderthalb wieder gelöscht... Als Folge führte ich wieder den Sonntag als arbeitsfreien Tag für mich ein und merkte schnell, wie notwendig dies ist.

Ich habe alle Module des Studiums in der vom Kurrikulum vorgesehenen Reihenfolge absolviert. Für mich war das der richtige Weg, denn wenn ich mir zunächst die „Rosinen“ herausgepickt hätte, dann hätte ich wohl zum Studienende ausschließlich unbeliebte Themen bearbeiten müssen. So ging es Schritt für Schritt weiter und plötzlich, Anfang dieses Jahres war auf einmal das letzte Modul bearbeitet und es ging an die Bearbeitung der Thesis. Für mich so etwas wie das Sahnehäubchen, weil ich endlich ein Thema selbst auswählen und nach meinen Vorstellungen bearbeiten konnte. Im Juli reichte ich die Abschlussarbeit ein und im September, zwei Tage nach meinem 50. Geburtstag hielt ich dann meine Bachelorurkunde in den Händen. Trotz des anspruchsvollen Programms war es mir gelungen, in der Regelstudienzeit von drei Jahren den Abschluss zu erreichen.

Wie geht es nun weiter? Es hat mich gepackt und ich kann mir nicht vorstellen, an dieser Stelle meine akademische Ausbildung zu beenden. So habe ich mich unmittelbar im Anschluss an das Studium für den konsekutiven Masterstudiengang immatrikuliert und schreibe gerade mal wieder eine Hausarbeit.

Durch meine Arbeit in der Forschung angeregt strebe ich nun den „richtigen“ Doktorhut an. Mit mir selbst habe ich darum gewettet, diesen bis zum Abitur meines jüngsten Kindes 2020 zu schaffen. Ich bin gespannt...

Michaela Schulz3 von 4
Die Münsteraner Ants

Die Münsteraner Ants

Angefangen hat alles im Januar 2009, nach einem Aufruf über den Onlinecampus. Schnell stand der erste Termin fest und der Stammtisch Münster war gegründet.

Nach dem anfänglichen Kennenlernen war schnell war klar, der Austausch und Spaß am Abend stand im Vordergrund. Natürlich werden Fragen zum Studium jederzeit versucht gemeinsam zu klären. Insgesamt ist die berufliche, schulische und auch private Unterstützung in unserem Stammtisch einfach klasse!

Name Michaela Schulz
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester
Derzeitiger Beruf Krankenschwester chir. -anästh. Intensivstation
Geburtsdatum 23.01.1980

Angefangen haben wir zu viert, aber nach einigen Treffen in Münster wuchs unser Stammtisch langsam und stetig. Wir treffen uns jetzt jeden ersten Freitag im Monat und es ist ein fester Bestandteil unseres Studentenlebens geworden.
Die Treffpunkte variieren in Münster, von der Altstadt bis zum Hafen.

Damit die Treffen nicht zu eintönig werden, sind einige Aktionen jahreszeitengemäß: Bummel auf dem Weihnachtsmarkt, Schlittschuhlaufen oder Grillen rund um den Aasee.

Im letzten Jahr haben wir ein Bremen-WE gemacht, um die Unistadt besser kennen zu lernen. Bremen an sich, ein Ausflug zum Universum, das Symposium und die Absolventenfeier standen auf dem Programm. Unser inzwischen vierjähriges Jubiläum haben wir im Januar 2013 beim Bowlen gefeiert. Einige Studenten der mittlerweile 19 Mitglieder haben schon erfolgreich ihren Abschluss absolviert und bleiben den Münsteraner Ants treu.

Wie sind wir zu unserem Namen und Maskottchen gekommen?
Am 03.09.2010 hat sich der Stammtisch nach einem Stadtbummel durch die Altstadt in einem Lokal Namens Pinkus zusammengesetzt. Wir wollten unseren Stammtisch einen Wiedererkennungswert geben. Nach reiflichem Überlegen und zahlreichen Getränken später hatte der Stammtisch einen Namen und ein Maskottchen.  Wir hießen ab sofort „Münsteraner Ants“ und das Maskottchen, eine Ameise, wurde auf den Namen Polli getauft. Ihr fragt Euch mit Sicherheit warum Ameisen? Ganz einfach:


Ameisen sind fleißig, kräftig, können schwer tragen und haben Ausdauer....wie wir APOLLONianer!

Melanie Ziegler4 von 4
Melanie Ziegler

Stammtisch Stuttgart

Erfahrungsbericht zum Stuttgarter Stammtisch
Angefangen hat alles mit zwei Kommilitoninnen, die sich nach einem Aufruf zur Gründung eines Stuttgarter Stammtisches, im Frühjahr 2010 im Biergarten unseres jetzigen Stammitalieners, „Mezzo Giorno“ trafen. Aller Anfang ist schwer, und so kam es, dass man teilweise auch alleine im Mezzo Giorno saß und teils vergeblich auf die angemeldeten Kommilitonen wartete.

Name Melanie Ziegler
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf MTA-F
Geburtsdatum 21.12.1985

Jetzt, drei Jahre später, sind wir mittlerweile etwa 15 Studenten aus Stuttgart und Umgebung, die sich alle zwei Monate, am ersten Freitag des Monats treffen. Ganz egal welcher Studiengang, ob Bachelor oder Master, ob Neuling oder (fast) Absolvent, in unserer Runde können alle voneinander profitieren.

Jeder ist herzlich willkommen. Gerade bei einem Fernstudium ist es wichtig, dass der Kontakt und Austausch mit anderen Studenten möglich ist.
Bei unseren Treffen haben sich schon Freundschaften über das Studium hinaus entwickelt und Gruppen für das Healthmarketingprojekt gefunden. Fahrgemeinschaften zu den Seminaren wurden organisiert, Erfahrungen zu Hotels ausgetauscht und sogar Nachhilfelehrer für Wirtschaftsmathematik gefunden. Wir machen uns gegenseitig Mut und geben auch bei schwierigen Fallaufgaben den einen oder anderen Ratschlag. Hin und wieder erfährt man auch von neuen Stellenangeboten oder diskutiert über Themen für Haus- und Abschlussarbeiten.


Wir freuen uns immer sehr über neue Studenten, die dann jede Menge Tipps rund ums Studium von uns erhalten!

Allen Kommilitonen kann ich nur sagen, nehmt das Angebot war wenn es bei euch einen Stammtisch gibt, ansonsten gründet selber einen! Es wird sich lohnen, der Kontakt zu anderen Studenten ist sehr wichtig!

Viele Grüße
Melanie Ziegler
APOLLON Absolventin
Ansprechpartnerin und Leiterin des Stuttgarter Stammtisches

  • Bachelor
  • Master
  • Zertifikate