zurück zur Übersicht

Erfahrungsberichte

Karsten Böhning1 von 23
Karsten Böhning

Als Mentor bei APOLLON

In meiner Anfangszeit als Studierender war es für mich nicht immer leicht, Beruf, Privatleben und Studium miteinander zu koordinieren.

Ich habe mich zu dieser Zeit nur schwer damit abfinden können, dass die verschiedenen Bereiche im Studienverlauf unterschiedliche Prioritäten haben können und nicht nur ausschließlich ein Bereich im Mittelpunkt stehen kann.

Name Karsten Böhning
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenpfleger
Derzeitiger Beruf Krankenpfleger
Geburtsdatum 04.11.1968

Die Entscheidung zum Studium war für mich aber immer sehr wichtig, da ich in der Gesundheitsbranche große Entwicklungsmöglichkeiten erkenne.

Bei meiner Tätigkeit als Mentor begegnen mir Studierende, die sich hochmotiviert für eine berufliche Weiterentwicklung entschieden haben. Häufig sind grundlegende Voraussetzungen (Finanzierung, privates Umfeld, ect.) zum Studienbeginn geklärt. Im anfänglichen Studienverlauf stellt sich dann meist das Zeitmanagement als Problem dar und der Studierende fühlt sich dann schnell wie ein „Schiffbrüchiger auf hoher See“.

Ich halte das Mentoringprogramm für sinnvoll, da es eine Anlaufstelle bietet um Erfahrungen auszutauschen. Jeder Student bewältigt seine Studienarbeit unter anderen Bedingungen und bringt eigene Berufserfahrungen mit. Diese individuellen Gegebenheiten sind nicht immer vergleichbar. Allerdings fällt mir als Mentor auf, dass die Probleme die während des Studiums auftreten häufig sehr ähnlich sind. Manchmal stellen sich schon im kurzen Austausch neue Möglichkeiten dar, die die Studiensituation, bzw. eine stagnierende Lebenssituation entspannen können.    

Beate Mettner2 von 23
Beate Mettner

Bachelor-Studium als Alleinerziehende mit zwei Kindern

Lange hatte ich überlegt, recherchiert und verschiedene Angebote miteinander verglichen, bis ich für mich die Entscheidung getroffen hatte: Ich möchte bei APOLLON studieren. Das war im Jahr 2008. Nach 3 Jahren und 10 Monaten erhielt ich feierlich meine Bachelor-Urkunde und war sehr stolz und glücklich darüber. Aber bis es dazu kam, war es ein zwar anstrengender, aber auch spannender und erfahrungsreicher Weg, über den ich hier berichten möchte.

Name Beate Mettner
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Versicherungsfachwirtin
Derzeitiger Beruf Schadenbearbeiterin im Versicherungswesen
Geburtsdatum 14.08.1967

Als die erste Hürde mit den Formalitäten der Studienanmeldung genommen war, kamen im Dezember 2008 die ersten Studienhefte ins Haus. Mein erster Gedanke war: „Das schaffe ich doch nie!“ Und so habe ich beschlossen, erst einmal die Advents- und Weihnachtszeit ohne einen Blick in die Studienhefte zu verbringen. Ich wollte diese Zeit mit meinen beiden Jungs (damals 12 und 5 Jahre alt) ohne Zeit- und nervlichen Druck genießen. Und ich konnte genug Kraft sammeln, um mich dann nach den Feiertagen dem Lesen des ersten Heftes zu widmen, wobei ich merkte, dass es eigentlich gar nicht so schwer war, sich abends die Zeit dafür zu nehmen. Ich musste diese Zeit nur fest einplanen, denn so hatte ich auch nie das Gefühl, meine doch recht knappe Freizeit dem Studieren zu „opfern“. Zum Glück habe ich mich auch nicht durch das Feedback meiner allerersten Einsendeaufgabe irritieren lassen, denn die Bewertungen wurden danach immer besser. Richtig motiviert hat mich das Einführungsseminar im Januar 2009, wo ich merkte, dass meine Entscheidung für APOLLON genau richtig war. Alle waren nett, sympathisch und ich hatte immer das Gefühl, dass man nicht allein gelassen wird im Studium. Und mein Gefühl hat mich – das kann ich im Nachhinein sagen – nie getäuscht.

Nun galt es, sich auf die erste Klausur vorzubereiten. Ich kann nur sagen: Organisation ist alles. Wenn man berufstätig und alleinerziehend ist, gehört dies ja sowieso zum Meistern des Alltags dazu. Ich habe mich nie unter Druck gesetzt und zum Absolvieren der Module immer nur über einen Zeitraum von 3 bis 4 Monaten geplant. Wichtig war für mich auch, mindestens einen „studierfreien“ Tag pro Woche einzuplanen, denn sonst wären Erholung und andere wichtige Dinge einfach zu kurz gekommen. Richtig viel Zeit zum Studieren (vor allem zum Schreiben der Fernprüfungen) hatte ich jedes zweite Wochenende, wenn die Kinder beim Papa waren. So hatte ich an den anderen Wochenenden die Zeit ganz für die Jungs. Das hat wirklich gut funktioniert und ich konnte immer die Balance zwischen Belastung und Erholung halten und unser Familienleben hat nicht gelitten. Und je mehr Module ich geschafft hatte, desto größer wurde die Motivation, durchzuhalten.

Ich kann nur empfehlen, sich nicht zu viel vorzunehmen, also immer nur mittelfristig zu planen, Kontakt zum Studienservice oder Tutoren aufzunehmen, wenn Fragen oder Probleme aufkommen und ein Gespür dafür zu entwickeln, wie, wann und wo man am Besten lernen kann.

Mir war schnell klar, dass ich unter meinen Bedingungen die Regelstudienzeit nicht einhalten kann. Statt mich unter Druck zu setzen, habe ich mir für jedes Studienjahr eine Bonuszeit von 3 Monaten zusätzlich gegeben, was tatsächlich zum Schluss auch funktioniert hat. So habe ich meinen Abschluss geschafft, ohne mich überzustrapazieren, konnte das Familienleben aufrecht erhalten und habe Söhne, die stolz auf mich sind.

Und was ist das Ende vom Lied? Ich habe mich nun für einen Hochschulzertifikatskurs angemeldet - natürlich bei der APOLLON-Hochschule. Dafür brauchte ich nun keine Überlegungszeit mehr, denn diese Hochschule hat sich durch ihre Qualität selbst empfohlen.

Nils Oelkers3 von 23
Nils Oelkers

Das Studium nach Dienstzeitende

Das nachfolgende Interview hat unser Student Herr Oelkers mit dem Online-Portal Dienstzeitende.de geführt. Hier haben vor allem Mitglieder der Bundeswehr die Möglichkeit, sich über Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Zur Person:

Der 1977 in Wilhelmshaven geborene Nils Oelkers absolvierte zunächst sein Abitur, ehe er 1998 in die Bundeswehr eintrat. Nach seinem Dienstantritt war der Soldat auf Zeit für vier Jahre als Taucherarztgehilfe in einer Tauchergruppe der Marine in Wilhelmshaven eingesetzt. Zum Jahreswechsel 2000 / 2001 hat er zudem an einem sechsmonatigen Auslandseinsatz in der Nähe von Tetovo in Mazedonien teilgenommen.

Im Jahr 2002 wurde Nils Oelkers in die Laufbahn der Offiziere des Truppendienstes übernommen und in die Panzergrenadiertruppe versetzt. Neben der Offiziersausbildung folgten mehrere Verwendungen als Gruppenführer und später auch als Zugführer im Panzergrenadierlehrbataillon 92 in Munster.

Um ein Studium der Sportwissenschaften aufzunehmen, wechselte Nils Oelkers 2006 an die Universität der Bundeswehr nach München. Dieses schloss er 2011 als Diplom-Sportwissenschaftler ab und beendete im September 2011 nach dreizehn Dienstjahren seine Laufbahn in der Bundeswehr.

Noch vor dem Dienstzeitende legte der Oberleutnant d.R. mit zwei dienstzeitbegleitenden BFD-Maßnahmen im Gesundheitsbereich den akademischen Grundstein für sein jetziges Fernstudium. Denn diese waren die Voraussetzung für den Masterstudiengang Gesundheitsökonomie, den Nils Oelkers seit seiner Entlassung an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft studiert.

Nebenbei begleitet der angehende Gesundheitsökonom das gesundheitswissenschaftliche Forschungsprojekt „Xsund leben am Seefelder Plateau“ des Instituts für Gesundheitswissenschaften im österreichischen Reith bei Seefeld.

Name Nils Oelkers
Abschluss 2014 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Master Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Offizier mit Studium (Dipl.-Sportwissenschaften)
Derzeitiger Beruf Case-Manager
Geburtsdatum 26.12.1977

Herr Oelkers, wie verläuft das Fernstudium bei Ihnen in der Praxis?

Damit ich die Studieninhalte absolvieren kann, erhalte ich durch die APOLLON Hochschule Studienhefte mit Übungs- und Fallaufgaben zu verschiedenen gesundheitsökonomischen Themenfeldern, die mir als Studienhefte alle drei Monate nach Hause geschickt werden. Ergänzende Studienmaterialien stellt mir die Hochschule über den sogenannten Online-Campus zur Verfügung, in dessen Bereich ich jeder Zeit Verbindung zu Tutoren, Studenten und dem Studienservice aufnehmen kann.

Die Hochschule wird größtenteils durch E-Learning geführt, so dass Studieninformationen ohne Zeitverlust an einen von mir genutzten Computer übermittelt werden und ich täglich auf dem neuesten Informationsstand gebracht werde. Bei Fragen steht mir tagsüber telefonisch und per Email nachts oder am Wochenende der Studienservice zur Verfügung, der mir jede noch so schwierige Frage umgehend beantworten kann, so dass einem reibungslosem Ablauf des Studiums nichts im Wege steht.

Hürden, die überwunden werden müssen, gibt es aber natürlich mit zu bestehenden Fallaufgaben, Klausuren, Präsenzseminaren und einer Abschlussarbeit auch. Die wichtigsten Punkte für ein Bestehen der Prüfungsleistungen sind ein gutes persönliches Zeitmanagement, um das Studium neben dem Beruf oder wie bei mir in den Tagesablauf zu integrieren.

Wie sehen denn konkret die praktischen Studienanteile bei der APOLLON Hochschule aus?

Praktische Studieninhalte werden mir während des Studiums durch Präsenzseminare vermittelt, in denen ich gelernte Studieninhalte durch Gruppenarbeiten, praxisorientierte Rollenspiele, Diskussionen und den Austausch mit Branchenexperten vertiefe. In Gruppenprojekten bearbeite ich gemeinsam mit Kommilitonen verschiedene aktuelle Praxisthemen, die zum Ende der jeweiligen Veranstaltung vor Tutoren oder Experten der Hochschule präsentiert werden müssen. Dadurch wird meine Fachkompetenz durch selbstständiges Aufbereiten eines Themas gezielt ausgebaut und meine Methodenkompetenz durch wissenschaftliches Arbeiten, Recherchieren und Präsentieren erweitert.

Herr Oelkers, ist Ihnen nach Ihrer Bundeswehrzeit das erneute Studieren eigentlich leicht gefallen?

Ja und Nein. Mein persönlicher Werdegang bei der Bundeswehr ermöglichte mir mein Erststudium Sportwissenschaften zum Ende der Bundeswehrzeit, so dass ich danach eine dienstbegleitende BFD-Maßnahme anschließen konnte. Diese Maßnahme nutze ich dazu, um die Zulassungsvoraussetzungen für das von mir gewählte Zweitstudium zu erreichen.

Aus diesem Grund entstanden mir keine großen Ausfallzeiten für das Lernen im Studium. Wenn man sich, so wie ich, für ein Vollzeitstudium nach dem Dienstzeitende entscheidet, muss einem allerdings bewusst sein, das der geregelte Arbeitstag mit einem Wochendienstplan nicht mehr vorhanden ist und der Dienstplan nun selbst geschrieben und vor allen Dingen eingehalten werden muss, um die geforderten Studien- und Prüfungsinhalte in der von der Hochschule vorgesehenen Zeit positiv abschließen zu können.

Und warum haben Sie sich ausgerechnet für ein Fernstudium und nicht für ein Präsenzstudium entschieden?

Ich habe mich bewusst für ein Fernstudium bei der APOLLON Hochschule entschieden, weil die Hochschule mir ein praxisnahes Studium von zu Hause oder einem beliebigen Ort, an dem ich mich befinde, ermöglicht. Klausuren können an vielen Standorten in Deutschland und im Ausland geschrieben werden, so dass ich lange Anfahrtswege vermeiden und direkt bei einem Kooperationspartner der Hochschule in München die Prüfungsleistung erbringen kann.

Ein wichtiger Punkt bei meiner Suche nach einer Hochschule war aber auch der „Wohlfühlfaktor“ und dass ich mich mit der Einrichtung identifizieren kann, damit ich von ihr auf meinem weiteren beruflichen Lebensweg nach der Bundeswehrzeit profitieren kann. Seit Beginn des ersten telefonischen Gesprächs mit dem Studienservice vor der Immatrikulation fühle ich mich von der APOLLON Hochschule aufgenommen und freue mich in einem so kompetenten, freundlichen und motivierenden Team arbeiten und mich fortbilden zu dürfen.

Studium und ein gutes soziales Netzwerk zwischen Studenten, Tutoren und Kooperationspartnern haben höchste Priorität und tragen sehr stark zu meiner Identifizierung mit der Hochschule bei.

In welchem Maße wurden Sie bei Ihrer bisherigen akademischen Ausbildung durch den Berufsförderungsdienst (BFD) unterstützt?

Der BFD hat mich auf meinem Weg in das Studium begleitet und nahm für mich hauptsächlich eine Beratungs- und Aufklärungsfunktion ein, um mir Möglichkeiten und Maßnahmen der Berufsförderung während und nach meiner aktiven Bundeswehrzeit aufzuzeigen. Bei den Beratungsgesprächen war ich jederzeit aktiver Mitgestalter meiner Förderung und konnte gemeinsam mit meinem BFD-Berater einen persönlichen Berufsförderungsplan erarbeiten.

Wichtig für mich war auch die finanzielle Absicherung während meines Fernstudiums und ein damit verbundener geringer persönlicher Aufwand Gelder durch den BFD beantragen zu müssen. Auch hier war die BFD-Beratung für mich von großem Nutzen, so dass mir die richtigen Antragsformulare einen zügigen finanziellen Ausgleich persönlich getätigter Ausbildungskosten ermöglichten.

Was sollten Ihrer Meinung nach Kameraden beherzigen, die sich nach dem Dienstzeitende vielleicht ebenfalls für eine Bildungsmaßnahme im Gesundheitsbereich interessieren?

Interessierte Kameraden sollten sich um eine Bildungsmaßnahme rechtzeitig bemühen, da die BFD-Förderung bereits während der aktiven Dienstzeit beginnen kann und nicht nur auf die Zeit nach dem Dienstzeitende beschränkt ist. Bildungsmaßnahmen müssen mit dem BFD frühzeitig geplant und beantragt werden, so dass eine Berufsförderung mit persönlicher Ausrichtung für den jeweiligen Kameraden erreicht werden kann.

Konsekutive Studiengänge, wie der Masterstudiengang Gesundheitsökonomie an der APOLLON Hochschule, stellen für Kameraden, die sich speziell für Bildungsmaßnahmen im Gesundheitsbereich interessieren, vielfältige Möglichkeiten dar, die auch mit Erststudiengängen aus anderen Themenfeldern kombinierbar werden, wenn die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen geschafft werden. Der Gesundheitsbereich stellt ein großes Themenfeld mit Zukunft dar, das vielen interessierten und motivierten Kameraden eine neue Berufsperspektive eröffnen kann.

Martina Lachmund4 von 23
Martina Lachmund

Das Tüpfelchen

auf dem i!

Das Fernstudium betrachte ich für mich immer als ein I-Tüpfelchen meines Lebens. Dieses I-Tüpfelchen lasse ich auch nicht los, denn es ist meine persönliche Selbstverwirklichung. Zeit spielt für mich hier nicht so eine große Rolle. Auch wenn, ich mittlerweile einen Wochenplaner für meine Aufgaben habe bis zum Abgabetermin der Thesis. Struktur braucht jeder, sonst verläuft man sich.

Name Martina Lachmund
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester
Geburtsdatum 13.10.1975

Der Verlauf meiner erbrachten Klausuren ist bei mir eher in Wellen zu betrachten. Ich habe auch Monate gar nichts für mein Studium getan. Es gab Phasen, da war das Leben für mich außerhalb des Studierens viel wichtiger.
Mein Motto ist immer, erst muss zu Hause alles in Ordnung sein, dann kann ich diesen Weg weitergehen.

Der normale Alltag zwischen Berufstätigkeit in der Klinik und der Erziehung meiner Kinder könnte gewöhnlich völlig ausreichend sein, wenn da nicht dieses Verlangen nach mehr Input wäre. Ich habe durch ein kleines Netzwerk an Studenten beständige Begleiter gefunden. In diesem Netzwerk spricht man sich gegenseitig Mut zu oder man gratuliert sich einfach gegenseitig, für die erbrachten Erfolge und freut sich mit den Anderen mit.

Das Studium bereichert mich an Wissen, zeigt mir meine Grenzen und Möglichkeiten, die ich vorher nicht kannte. Es gibt bereichernde Begegnungen mit Menschen, die sich gegenseitig weiterbringen wollen. Der Umgang miteinander geschieht auf Augenhöhe, genau das ist für mich der große Zauber bei APOLLON.

Mehr zu Frau Lachmund und ihren Studienalltag finden Sie hier im Video.

Gerhard Bader5 von 23
Gerhard Bader

Der berufliche Aufstieg

kam mit dem Studium

Als Leiter eines Standortes für einen national tätigen Betreiber von Gesundheitsstudios für Unternehmen (BGF) in Deutschland entwickelte sich ein persönlicher Bedarf, Hintergrundwissen zum Gesundheitswesen im allgemeinen aber auch speziell für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) und der betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) anzueignen, um dem Unternehmen den Nutzen und die Vorteile eines Gesundheitsstudios, mittels fundierten Informationen darzustellen.

Name Gerhard Bader
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengänge Bachelor Gesundheitsökonomie
Master Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Bürokaufmann
Derzeitiger Beruf Betriebsleiter
Geburtsdatum 28.10.1969

Als ideale Hochschule hat sich die APOLLON Hochschule hervorgetan, da neben der Flexibilität der Studiengänge vor allem auch die Inhalte überzeugt haben. Mein Arbeitgeber sah dies ebenso und finanzierte zunächst den Studienlehrgang B. A. Gesundheitsökonomie.

Aufgrund dessen konnte ich mit meinem Fachwissen durch den Bachelor Studiengang meine Position ausbauen und habe heute für alle 25 Standorte in Deutschland die betriebswirtschaftliche Verantwortung.

Mittlerweile arbeiten über 40 Festangestellte und etwa doppelt so viele Freelancer in den Gesundheitsstudios, für die ich die Verantwortung trage.

Um meine Position zu festigen und weiter auszubauen habe ich den Master Gesundheitsökonomie studiert, welcher ebenso von meinem Arbeitgeber voll finanziert wird. Erst durch den fundierten Wissensgewinn auf Basis meiner Studiengänge bei der APOLLON Hochschule war es mir möglich, meine jetzige Karriere so auszugestalten.

Anna Christina Hörster6 von 23
Anna Christina Hörster

Der erste akademische Hut mit 50

Begonnen hat alles mit der Insolvenz meines damaligen Arbeitgebers. Als Krankenschwester hatte ich nach vielen Berufsjahren in den unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitswirtschaft eine Weiterbildung zur Study Nurse absolviert und anschließend sechs Jahre in einem Auftragsforschungsinstitut gearbeitet.

In dieser Zeit konnte ich mich bis zur Projektmanagerin weiterentwickeln. Um weiterhin in diesem Umfeld und auch in einer entsprechenden Position berufstätig zu sein, schien ein akademischer Abschluss essentiell. Daher begann ich während der intensiven Bewerbungszeit mit Recherchen zu möglichen berufsbegleitenden Studiengängen.

Name Anna Christina Hörster
Abschluss 2015 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf staatlich examinierte Krankenschwester
Derzeitiger Beruf Projektmanagerin Registerforschung
Geburtsdatum 12.09.1965

Schnell stellte sich die Gesundheitsökonomie als das für mich richtige Fach heraus, da hier alle bisher gesammelten Berufserfahrungen unter einen „Hut“ gestellt, sowie fachlich vertieft und ergänzt werden konnten. Als Mutter von drei Kindern fiel meine Wahl dann auf ein Fernstudium mit flexiblen Präsenz- und Prüfungsphasen, was mir die größtmögliche Planungsfreiheit ermöglichte.
Ende Juni 2012 immatrikulierte ich an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen als Teilzeitstudentin, was bedeutet, dass ein Zeitraum von vier Jahren bis zum Erreichen des Bachelor Abschlusses vorgesehen ist. Zu diesem Zeitpunkt war ich 46 Jahre alt und gespannt, wie gut mein Lernvermögen wohl sein würde.

Schon ein paar Tage später erhielt ich das erste Paket mit Studienunterlagen und begann mit der Bearbeitung der ersten Aufgaben. Besonders das wissenschaftliche Schreiben mit korrekten Belegen und Zitationen war anfangs sehr ungewohnt und sperrig für mich. Ebenfalls unterschätzt hatte ich den hohen betriebswirtschaftlichen Anteil des Studiums. Die Zähne ausgebissen habe ich mir dann fast am Modul Wirtschaftsmathematik, welches ich jedoch zum Glück nach vielen YouTube Tutorials und unendlicher Rechnerei im ersten Anlauf bestanden habe.

Im Nachhinein bin ich dankbar, dass ich durch das Studium dazu gezwungen wurde, mich auch mit Themen, um die ich normalerweise einen Bogen mache, auseinanderzusetzen. Interessant und hilfreich war es für mich, dass ich auf Grund meiner langjährigen Berufserfahrung zu fast allen Themen einen Anknüpfpunkt herstellen konnte. Das erleichterte mir den Zugang zu vielen Modulen und unterstützte auch die Bearbeitung der vielen schriftlichen Fallaufgaben. Richtig spannend wurde es dann, als ich zur ersten Klausur fuhr. Auch hier konnte ich merken, dass mir mein „fortgeschrittenes Alter“ eine Art Grundruhe ermöglichte, so dass es fast Spaß machte, das zuvor Gelernte endlich in die Prüfung einfließen zu lassen.

Auch wenn sich alles so positiv darstellt, so muss ich zugeben, dass der Alltag mit Vollzeitstelle, Familie und Studium eine Herausforderung ist. Um dies mit dem notwendigen Ehrgeiz und Einsatz durchhalten zu können, muss man seinen Tagesablauf minutiös planen. Leerlauf gab es zu keiner Zeit. Selbst wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, bastelte ich im Kopf an der aktuellen Aufgabenstellung. Nachmittags lernte ich parallel zu meinen Kindern, anschließend war der Haushalt dran und wenn abends dann der Großteil der Familie schlief, gab es meist noch mal eine Lerneinheit für mich.

Nach einigen Monaten merkte ich jedoch, dass es notwendig ist, wenigstens an einem Tag in der Woche komplett abzuschalten, um eine gute Leistung erbringen zu können. Zu dieser Erkenntnis kam ich allerdings erst, nachdem ich viele Stunden nahezu unproduktiv auf Word-Dokumente gestarrt hatte; einen Satz geschrieben, anderthalb wieder gelöscht... Als Folge führte ich wieder den Sonntag als arbeitsfreien Tag für mich ein und merkte schnell, wie notwendig dies ist.

Ich habe alle Module des Studiums in der vom Kurrikulum vorgesehenen Reihenfolge absolviert. Für mich war das der richtige Weg, denn wenn ich mir zunächst die „Rosinen“ herausgepickt hätte, dann hätte ich wohl zum Studienende ausschließlich unbeliebte Themen bearbeiten müssen. So ging es Schritt für Schritt weiter und plötzlich, Anfang dieses Jahres war auf einmal das letzte Modul bearbeitet und es ging an die Bearbeitung der Thesis. Für mich so etwas wie das Sahnehäubchen, weil ich endlich ein Thema selbst auswählen und nach meinen Vorstellungen bearbeiten konnte. Im Juli reichte ich die Abschlussarbeit ein und im September, zwei Tage nach meinem 50. Geburtstag hielt ich dann meine Bachelorurkunde in den Händen. Trotz des anspruchsvollen Programms war es mir gelungen, in der Regelstudienzeit von drei Jahren den Abschluss zu erreichen.

Wie geht es nun weiter? Es hat mich gepackt und ich kann mir nicht vorstellen, an dieser Stelle meine akademische Ausbildung zu beenden. So habe ich mich unmittelbar im Anschluss an das Studium für den konsekutiven Masterstudiengang immatrikuliert und schreibe gerade mal wieder eine Hausarbeit.

Durch meine Arbeit in der Forschung angeregt strebe ich nun den „richtigen“ Doktorhut an. Mit mir selbst habe ich darum gewettet, diesen bis zum Abitur meines jüngsten Kindes 2020 zu schaffen. Ich bin gespannt...

Michaela Schulz7 von 23
Die Münsteraner Ants

Die Münsteraner Ants

Angefangen hat alles im Januar 2009, nach einem Aufruf über den Onlinecampus. Schnell stand der erste Termin fest und der Stammtisch Münster war gegründet.

Nach dem anfänglichen Kennenlernen war schnell war klar, der Austausch und Spaß am Abend stand im Vordergrund. Natürlich werden Fragen zum Studium jederzeit versucht gemeinsam zu klären. Insgesamt ist die berufliche, schulische und auch private Unterstützung in unserem Stammtisch einfach klasse!

Name Michaela Schulz
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester
Derzeitiger Beruf Krankenschwester chir. -anästh. Intensivstation
Geburtsdatum 23.01.1980

Angefangen haben wir zu viert, aber nach einigen Treffen in Münster wuchs unser Stammtisch langsam und stetig. Wir treffen uns jetzt jeden ersten Freitag im Monat und es ist ein fester Bestandteil unseres Studentenlebens geworden.
Die Treffpunkte variieren in Münster, von der Altstadt bis zum Hafen.

Damit die Treffen nicht zu eintönig werden, sind einige Aktionen jahreszeitengemäß: Bummel auf dem Weihnachtsmarkt, Schlittschuhlaufen oder Grillen rund um den Aasee.

Im letzten Jahr haben wir ein Bremen-WE gemacht, um die Unistadt besser kennen zu lernen. Bremen an sich, ein Ausflug zum Universum, das Symposium und die Absolventenfeier standen auf dem Programm. Unser inzwischen vierjähriges Jubiläum haben wir im Januar 2013 beim Bowlen gefeiert. Einige Studenten der mittlerweile 19 Mitglieder haben schon erfolgreich ihren Abschluss absolviert und bleiben den Münsteraner Ants treu.

Wie sind wir zu unserem Namen und Maskottchen gekommen?
Am 03.09.2010 hat sich der Stammtisch nach einem Stadtbummel durch die Altstadt in einem Lokal Namens Pinkus zusammengesetzt. Wir wollten unseren Stammtisch einen Wiedererkennungswert geben. Nach reiflichem Überlegen und zahlreichen Getränken später hatte der Stammtisch einen Namen und ein Maskottchen.  Wir hießen ab sofort „Münsteraner Ants“ und das Maskottchen, eine Ameise, wurde auf den Namen Polli getauft. Ihr fragt Euch mit Sicherheit warum Ameisen? Ganz einfach:


Ameisen sind fleißig, kräftig, können schwer tragen und haben Ausdauer....wie wir APOLLONianer!

Inga Schlüter8 von 23
Inga Schlüter

Du bist nicht allein!

Vor 3 ½ Jahren begann die Reise als APOLLON-Studierende. In meinem Kopf schwirrten Gedanken wie „Schaffe ich das?“, „Lässt sich ein Fernstudium mit dem Schichtdienst vereinbaren?“, „Habe ich neben dem Studium und dem Beruf auch noch Zeit für Freizeit?“. Das Gute bei APOLLON: Du reist nicht alleine!!

Name Inga Schlüter
Abschluss 2014 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Hebamme
Derzeitiger Beruf Hebamme
Geburtsdatum 14.11.1981

Auf dem Weg zum Bachelor begleiten dich Kommilitonen die im selben Boot sitzen wie du! Und du hast hilfreiches „Gepäck“ -  auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss begleiten dich tolle Tutoren (die gut über den online-campus zu erreichen sind) und ein wunderbarer Studienservice der dir mit Rat und Tat stets  zur Seite steht.

Ganz wichtig bei APOLLON: Wir lernen nicht nur durch uns selbst und von den Tutoren, sondern auch von den Mentoren. Das sind Studierende die ihren Bachelor schon absolviert haben oder Mitstudierende die schon weit im Studium vorangekommen sind und ihr Wissen an die Neulinge gerne weitergeben.

Hierbei geht es primär nicht um inhaltliche Dinge sondern darum wie man das Studium managt (Zeitmanagement, Lernmethoden, Klausurvorbereitungen,…). Mittlerweile bin auch ich ein solcher Mentor und gebe mein Wissen und meine Erfahrungen gerne an die Mentees weiter.

Auf die Frage „Würdest du wieder bei APOLLON studieren?“ kann ich nur eine Antwort geben: „Auf jeden Fall!!“

Also nur Mut, traut euch und lasset die Reise beginnen…..

Manuela Rach9 von 23

Fernstudieren in Namibia

Als mein Mann mir vor vier Jahren eröffnete, das wir für eine bestimmte Zeit nach Namibia gehen könnten, war mir sofort klar: „ Du musst etwas tun um dich geistig fit zu halten“. Denn als begleitende Ehefrau ist es mir untersagt hier in Namibia eine Tätigkeit aufzunehmen. Ich schaute mich ein wenig im Internet um, und siehe da, selbst ohne Abitur war es möglich einen Studiengang an der APOLLON Hochschule in Bremen zu beginnen.

Name Manuela Rach
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie

Nach mehreren Telefonaten mit dem sehr freundlichen Serviceteam war klar, das dies eine sehr gute Alternative ist, aus dem Ausland zu studieren. Nun bin ich schon etwas länger dabei. Das liegt daran, dass ich im letzten Jahr unser zweites Kind bekommen habe und die Möglichkeit bestand eine Babypause einzulegen. Der Studentenalltag ist manchmal etwas einsam, aber es gibt ja das Studentenforum, in dem man sich schnell mit anderen austauschen kann.

Die schriftlichen Prüfungen sind auch kein Problem: wenn es eine Deutsche Botschaft in der Nähe gibt, hat man die Möglichkeit dort seine Prüfungen abzulegen. In Windhoek gibt es ebenfalls ein deutsches Goethe – Institut, welches auch sehr behilflich bei der Absolvierung der Prüfungen ist (dies war hier sogar ohne Gebühr möglich). Die Anwesenheitsseminare verbinde ich mit unseren Heimaturlauben, dies bedarf allerdings einer genauen Planung und Abstimmung. Aber das Team der APOLLON Hochschule war immer sehr flexibel, wenn es darum ging einen geeigneten Termin zu finden.

Auch die Tatsache, das ich mein Studium ohne einen praktischen Bezug absolviere ist kein Problem, da die Module meistens sehr praxisnah geschrieben sind und ich Zugang zum Internet habe. Das recherchieren der Aufgaben gestaltet sich allerdings sehr einseitig, da es keine deutsche Fachbibliothek vor Ort gibt. Dies könnte bei der Bearbeitung der Bachelor–Thesis vielleicht noch zu einem kleinen Problem werden.

Zusammenfassend würde ich mich jedoch jederzeit wieder für ein Studium dieser Art entscheiden, da man sehr individuelle Möglichkeiten hat dieses zu bewältigen.

Charlotte Kosko10 von 23
Charlotte Kosko

Fernstudieren wortwörtlich

Hallo, mein Name ist Charlotte Kosko und seit dem 01.01.2011 studiere ich  - mal mehr und mal weniger erfolgreich :-) – den Studiengang Gesundheitsökonomie an der APOLLON Hochschule. 10 Monate nach Studienbeginn hat es mich nach Alamogordo in New Mexico, USA verschlagen. Ein Studium aus der Ferne bringt einige Schwierigkeiten mit sich, da wird der Faktor „auf sich allein gestellt“ noch mal ganz neu definiert: Es gibt in meiner näheren Umgebung leider keine weiteren APOLLON Studenten, daher ist es für mich besonders wichtig, ein kleines Netzwerk an Studenten in Deutschland zu kennen.

Name Charlotte Kosko
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Geburtsdatum 05.08.1988

Einige wenige Studenten konnte ich auf meinen bisher absolvierten Seminaren kennenlernen. Die meisten, mit denen ich kommuniziere und die mich an schlechten Tagen motivieren, kenne ich jedoch leider nicht persönlich. Im ersten Seminar wurde uns gelehrt, dass ein gesundes Netzwerk das A und O des Fernstudiums ist.

Dank der Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft der Studenten und Studentinnen ist dies auch über den großen Teich hinweg möglich. Wenn ich einmal auf dem Schlauch stehe oder nicht weiterkomme, reicht eine Frage im Forum und es wird mir direkt geholfen. Diese Art der Online-Kommunikation erleichtert mir mein Studium ohne persönliche Kontakte enorm. Meine Klausuren schreibe ich an der „Deutschen Schule Alamogordo“. Die Schule gibt es in unserer Stadt, da es sich um einen Bundeswehrstandort handelt.

Die APOLLON Hochschule hat diesem Klausurort sofort zugestimmt, was für mich perfekt ist, da ich morgens ganz entspannt und ohne lange Anreise meine Prüfungen absolvieren kann. Überhaupt ist alles aus organisatorischer Sicht sehr unkompliziert. Ein Anruf beim Studienservice oder eine E-Mail genügt und das Anliegen wird bearbeitet. Dank der gebotenen Flexibilität im Studienplan und bei den Seminaren muss ich nicht in jedem Jahr nach Deutschland fliegen. APOLLON ermöglicht es mir die Seminare nachzuholen. Dies war auch einer der Hauptgründe, warum ich mich für diese Hochschule entschieden habe.

Sebastian Müller11 von 23
Sebastian Müller

Flexibel auch im Ausland

Seit inzwischen 10 Jahren lebe und arbeite ich in Norwegen. Als ich mich entschieden habe, neben den Beruf ein Studium zu beginnen, fiel die Wahl schnell auf die APOLLON Hochschule. Denn als Studierender aus dem Ausland, muss ich das Studium flexibel gestalten können.

Name Sebastian Müller
Abschluss 2014 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenpfleger
Derzeitiger Beruf Jr. Key Account Manager
Geburtsdatum 10.11.1978

Gerade der Aspekt der Unabhängigkeit von Ort und Zeit war mir bei der Auswahl der Fernhochschule sehr wichtig. In meinem Studiengang Gesundheitsökonomie (B.A.), sind für das ganze Studium lediglich 5 Pflichtseminare vorgesehen. Die Seminare finden immer freitags und samstags statt. Ich habe die Seminare immer lang im Voraus geplant und oft mit einem kurzen Heimaturlaub verbunden.

Natürlich gibt es spezielle Aspekte, die man als Studierender im Ausland beachten sollte. Wenn man nicht für die schriftlichen Prüfungen nach Deutschland fahren kann oder möchte, muss man sich einen Prüfungsstandort im eigenen Land suchen. Ich habe gute Erfahrungen mit dem Goethe Institut gemacht. Gegen eine Prüfungsgebühr konnte ich dort meine schriftlichen Prüfungen ablegen. Die Unterlagen wurden dann von dem Goethe Institut an die APOLLON Hochschule geschickt. Genaue Modalitäten müssen natürlich mit dem APOLLON Studienservice abgesprochen werden.

Ein anderer Aspekt, der mir im Nachhinein sehr wichtig erscheint, gilt der Vernetzung mit Studienkollegen. Da ich im Ausland weder eine Lerngruppe noch einen Stammtisch initiieren konnte, waren andere Methoden gefragt. Der Austausch mit Studienkollegen, Tutoren oder dem Studienservice erfolgt überwiegend über den Online Campus. Als Student im Ausland ist man also auf sehr gut funktionierende Onlinekommunikation angewiesen. Umso mehr freute ich mich auf die Präsenzseminare! Denn dort war das Studium wieder „direkter“ und „lebhafter“.

Achso, ein wichtiger Punkt- der Studiengang ist international anerkannt. Sogar in Norwegen :-)

Alvaro André12 von 23
Alvaro André

Meine Thesis soll etwas verändern

Ich studiere den Bachelor Gesundheitsökonomie, obwohl nicht Deutsch, sondern Portugiesisch meine Muttersprache ist.
Am Anfang des Studiums war es schwierig für mich: Zum einen weil ich das Deutsche längst nicht so gut beherrsche wie ein Muttersprachler und zum anderen, weil ich aus einem vollkommen anderen kulturellen Umfeld komme, ursprünglich stamme ich aus Angola.

Name Alvaro André
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger
Derzeitiger Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger
Geburtsdatum 21.04.1982

Ich war mir sehr unsicher, wie die Anforderungen in den Fallaufgaben sind und hatte Angst, etwas grundlegend falsch zu machen und mich zu blamieren.

In meinem Einführungsseminar habe ich dann Kontakt zu anderen Studierenden aufgenommen, habe mich ausgetauscht und mir Orientierung und Ratschläge zu den Fallaufgaben geholt. Das hat mir sehr geholfen, denn so konnte ich dann viel besser einschätzen wie das Niveau ist und was von mir erwartet wird.

Später habe ich dann auch Kontakt zu weiteren Mitstudierenden aufgebaut, deren Muttersprache ebenfalls nicht Deutsch ist. Ich konnte sogar andere Studierende dazu motivieren, in schwierigen und harten Zeiten durchzuhalten und nicht aufzugeben. Auch heute ist es nicht immer leicht, meine Fallaufgaben zu bearbeiten und das Schreiben nimmt viel Zeit in Anspruch.

Aber ich halte durch, denn ich habe mein Ziel klar vor Augen: Wenn ich meinen Studienabschluss habe, will ich zurück in mein Heimatland Angola gehen und mich dort im Gesundheitsministerium bewerben. In meiner Thesis will ich mich mit dem angolanischen Gesundheitssystem beschäftigen, Handlungsempfehlungen geben und neue Perspektiven aufzeigen. So will ich daran mitarbeiten, dass sich alte Muster und Denkweisen ändern und den Menschen in meinem Heimatland eine bessere klinische Versorgung zukommt.

 

Herr André ist Gewinner des HDL-Bildungspreises. Lesen Sie hier mehr.

Kirsten Horn13 von 23
Kirsten Horn

Neben Job und Kindern ein Fernstudium

Neben Job und Kindern ein Fernstudium – geht das überhaupt?

Bisher habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, was denn das Besondere an einem Studium mit Kindern ist und was dieses ausmacht. Jetzt frage ich mich, ob es in Bezug auf das Studium überhaupt Unterschiede zu anderen, kinderlosen und meist Vollzeit berufstätigen Kommilitonen gibt und ob wir Mütter oder auch Väter durch die Dreifachbelastung aus Kindern, Beruf und Studium mehr belastet sind als unsere kinderlosen Kommilitonen. 

Name Kirsten Horn
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester
Geburtsdatum 22.12.1980

Diese Frage kann ich nicht pauschal beantworten, aber ich kann beschreiben, was die Auswirkungen auf mein Leben sind:

Das Studium empfinde ich nicht als Belastung. Fakt ist aber sicherlich, dass die Kombination aus Studium, Kinder und Beruf einem einiges in Puncto Organisationsgeschick abverlangt. Meine Tage haben selten eine einheitliche Struktur, alleine schon durch die Kinder. Hinzu kommt meine Tätigkeit im Schichtdienst: Lernzeiten sind für mich nicht immer planbar. Oft passiert auch einfach Unvorhersehbares. Die Kinder werden krank  (gerne passend zu Klausurterminen), Wochenpläne müssen umgeschmissen, alternative Betreuungsmöglichkeiten gesucht oder eben die Nacht durchgelernt werden.

Wahrscheinlich liegt genau hier, in der Organisation des Studiums, der Unterschied. Diese ist sicherlich eine Herausforderung -  aber es ist machbar!

Ich habe mein Studium begonnen, als mein erstgeborener Sohn neun Monate alt war. Nach Wochen und Monaten, in denen ich mich fast ausschließlich mit Themen wie Stillen, Schnuller oder Windeln beschäftigt hatte, war das erste Studienpaket mit soviel Input fürs Hirn erst mal ein Schock... Aber es machte mir Freude, wieder etwas für mich und meinen Kopf zu tun.

Diese Freude am Lernen und die Lust darauf, neues Wissen zu entdecken, ist im Verlauf meines Studiums immer geblieben. Natürlich gab es gute und schlechte Zeiten, Phasen mit hoher und mit weniger hoher Motivation und auch Phasen in denen das Studium fast völlig zurückstehen musste. Wie beispielsweise die ersten Wochen nach der Geburt meines zweiten Sohnes.
Heute sind meine Kinder 3 und 5 Jahre alt und ich stehe kurz vor dem Abschluss meines Bachelor-Studiums.

Der Master wird folgen!







Anita Lädke14 von 23
Anita Lädke

Nicht nur als Krankenschwester mit „Hut“ in-sein

Man hat ihn, wenn man so wie ich Absolventin bzw. Absolvent ist. Dieser Hut, der wie eine schwarze Kappe getragen wird und auf der ein flaches Viereck mit einer Quaste hängt, ist seit über fünf Jahren der studentische Ausdruck für einen Studienerfolg an der APOLLON HS in Bremen.

Sie sind vielleicht selbst Studierende/r oder jemand der ein Studium in Erwägung zieht. Ein fürsorglich und engagiertes Hochschulteam mit hohen Qualitätsansprüchen steht Ihnen für einen Studienerfolg zur Seite, wenn Sie konsequent Ihre bisherigen Prioritäten auf Ihr neues Ziel, auf „Ich möchte den Hut!“ ausrichten. Die studienbegleitenden Professoren, Tutoren und der Studienservice sehen die jährliche Verleihung dieser Hüte als ein würdiges Highlight ihrer Hochschultätigkeiten.

Bevor ich diesen Hut in den Jahren 2012 (B.A.) und 2012 (M.A.) in sehr würdigen Zeremonien überreicht bekam, begann es wie immer im Leben:

Es begann ohne große Ankündigung: Ziel Bachelor-Hut (2007-2010)

Meine Gedanken kreisten in der Vergangenheit. Seit vielen Jahren arbeitete ich in der Pflege. Selbst die Leitungsfunktion hatte ich seit fast 10 Jahren inne und noch über zwei Jahrzehnte Berufsleben lagen vor mir. Krankenschwester zu sein, das war für mich Berufung. Wie in einem Film erlebte ich meine Gedanken und Gefühle auf eine mir eigene Art. Darin schien es, als hätte ich das Meiste in meinem Berufsalltag mit all den möglichen Höhen und Tiefen bereits erfahren und/oder indirekt erlebt. Durch diese Gedanken entwickelte sich die zunehmende Wahrnehmung eines neuen Gefühls, das Gefühl des sich Verändernwollens.

Wo mich mein Weg beruflich ganz konkret hinführen sollte, wusste ich noch nicht. Eine Karrieretrip war nicht geplant, aber das Spannungsfeld zwischen Medizin und Ökonomie interessierte mich schon seit langem. Was ist zu tun, um zukünftig nicht ohnmächtig bzw. passiv den gesundheitspolitischen (Aus-) Wirkungen gegenüber stehen zu müssen? Was kann, was möchte ich selbst beitragen? Auf meine Antreiber wie: der Freude an der Arbeit, Sinnhaftigkeit im eigenen Tun, sowie dem steten Wunsch mein Wissen zu erweitern, konnte ich erfahrungsgemäß voll vertrauen.

Gesundheitsökonomie (GÖ) zu studieren war somit rational betrachtet der richtige Weg. Für diesen Weg hatte ich eine hohe intrinsische Motivation, sowie familiären und freundschaftlichen Rückhalt in meinem Gepäck. Dieser Rückhalt war hin und wieder vonnöten. Immer deutlicher wurde, dass jedes abgeschlossene Modul wegen der zunehmenden Nähe zum Ziel, von einem guten Gefühl begleitet wurde. Je anstrengender ein Modul erschien, desto mehr stieg nachfolgend das eigene Kompetenzempfinden. So ließ sich mit zunehmendem Wissen die eigene Weiterentwicklung bewusster wahrnehmen.

Der abschließenden Thesis folgte die akademische Würdigung. Endlich hatte ich den jahrelang gewünschten Hut. Und nun? Die eigenen Antreiber waren weiterhin präsent, schließlich war der Weg zum konsekutiven Master an der HS möglich und beruflich gab es auch noch keine Veränderungen.

In diesem Ökonomiestudium haben sich die wissenschaftlichen und praxisrelevanten medizinischen Betrachtungen positiv auf meine Loyalität gegenüber der Pflege ausgewirkt.

Name Anita Lädke
Studiengänge Bachelor Gesundheitsökonomie
Master Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester, Med.-techn. Radiologieassistenz
Derzeitiger Beruf Fachkrankenschwester für Psychiatrie
Geburtsdatum 05.07.1961

Es geht weiter: Ziel Master-Hut (2010-2012)

Durch das B.A.-Studium gut gerüstet, ging es in bekannter Weise weiter. Das alte Ziel „Ich will den Hut!“ wurde mein neues Ziel. Es hatte sich als sehr tragfähig bewiesen. Ebenfalls zeigte sich auch hier, das Vernetzungen neben lernbezogenen Vorteilen auch teilweise freundschaftliche Beziehungen ermöglicht. Sie zu pflegen, entwickelte unsere individuellen Soft Facts.

Rasch folgte die Erkenntnis, dass sich die Hoffnung auf praxisrelevanten Wissenserwerb auf hohem wissenschaftlichen Niveau für mich erfüllen wird. Meine Schritte zum 2. Hut schienen immer schneller und das geduldige (Ziel-) Erwarten immer schwächer zu werden.

Das Ende und damit den Erfolg dieses Studiums erlebte ich in Hochstimmung. Was hatte sich seither geändert?

Trendsetter: Krankenschwester mit zwei Hüten (ab 2012)

Als Krankenschwester mit zwei Hüten bin ich heute noch ein regionaler Vorreiter für den Trend von Akademisierung in der Pflege. In der Zukunft wird es hoffentlich keine vereinzelten Verwunderungen und/oder Abwertungen hervorrufen, wenn mittlere medizinische Fachkräfte ihren Mut  zum Studieren nutzen.

Ich kann jetzt mein berufliches Leben mit diesen zwei Abschlüssen auf den Kopf stellen und vielleicht einen Quereinstieg wagen.

Die beiden Hüte sind also nicht das Ende meines beruflichen Weges, sondern eher der Anfang zur Nutzung vorhandener Chancen. Die beiden Studienabschlüsse sind meines Erachtens dafür ein sinnvoller und für mich ein notwendiger erster Schritt für die Erreichung neuer beruflicher Ziele, seien sie im Controlling, im Risikomanagement, im Wissensmanagement oder sonst wo! 

Birgit Kukulies-Rages15 von 23
Birgit Kukulies-Rages

Sacramento 2016 – der Wille macht es möglich.

Mein berufsbegleitendes Studium der Gesundheitsökonomie habe ich im Februar 2015 angefangen und war auf der Einführungsveranstaltung schon ziemlich „intrigued“, als ich den Informationsstand, mit der Möglichkeit ein paar Wochen in Sacramento zu studieren, begutachtet habe. Ich habe bis zum letzten Tag vor dem Abflug nicht geglaubt, dass ich an dem Auslandsstudium teilnehmen kann/darf.

Nach der Anmeldung im November gab es viele Hürden, die überwunden werden mussten. Da die Betreuung meiner Tochter für 3 Wochen in Deutschland nicht kontinuierlich gewährleistet werden konnte, habe ich eine Schule in Sacramento gesucht, in der sie für die 3 Wochen am Unterricht teilnehmen kann.

Name Birgit Kukulies-Rages
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Hotelkauffrau
Derzeitiger Beruf QMB
Geburtsdatum 06.12.1969

Im Frühjahr mussten dann das Visitor-Visum für meine Tochter und das Studentenvisum für mich in Berlin beantragt werden. Die Antragstellung mit diversen Dokumenten konnten wir online durchführen, jedoch war ein Besuch des Konsulats in Berlin unumgänglich.

Die Mitarbeiter der APOLLON Hochschule, eine Verfahrensanweisung von Sabrina Reinhart, die 2012 in Sacramento war, und die von uns gegründete „Sacramento-Whats-App“-Gruppe boten eine tolle Unterstützung. Vor Antritt der Reise musste auch noch eine Hausaufgabe mit dem Thema „Intercultural Communications“ in Englisch an Prof. Ulrich Lünemann nach Sacramento geschickt werden. Für diese Aufgabe haben wir vorab Bücher und auch den Zugang zur California State University zwecks Recherche bekommen.

Vor Ort betreuten uns Prof. Bernd Kümmel, der Präsident der APOLLON Hochschule, und Prof. Ulrich Lünemann, die auch immer wieder Tipps zum Studium allgemein und für die Freizeit parat hatten. Wir haben neben den Studieneinheiten immer wieder „Site-visits“ gemacht, so dass wir einen Einblick in das amerikanische Gesundheitssystem bekommen haben.
Je nach Studiengang können bis zu drei Module durch die Teilnahme an dem „Health Management Course“ in Sacramento angerechnet werden. Aus diesem Grund war die verbleibende „Freizeit“ auch nicht immer freie Zeit, sondern mitunter sehr stressig. Eine Präsentation jagte die nächste, doch das Lernen und Recherchieren haben wir uns versüßt, indem wir es auf den Poolbereich verlegt haben. So gab es zwischendurch immer wieder eine Abkühlung und Auffrischung der „brain cells“.

Aber wir haben nicht nur gelernt. Unsere Professoren räumten uns ein langes Wochenende ein und somit konnten wir dann doch auch etwas von der Umgebung sehen. Einige von uns waren in San Francisco, einige am Lake Tahoe und in Reno und ein paar sind ins Napa Valley gefahren. Des Weiteren hat Prof. Lünemann einen Flug in einer kleinen 4-Sitzer-Maschine über den Lake Tahoe oder über San Fransisco angeboten. Einige von uns haben auch nach dem offiziellen Aufenthalt noch einige Tage Urlaub angehängt, um den Yosemite National Park oder Las Vegas zu erkunden.

Insgesamt möchte ich diesen Aufenthalt nicht missen und habe mich die ganze Zeit gefragt, warum ich nicht schon eher mit dem Studium angefangen habe. Das Uni-Gelände in Sacramento ist richtig „awesome“. Insgesamt war die komplette Gruppe auch ein super Team, obwohl wir uns vorher nicht gekannt haben.

Just don’t be shy and book it – to participate is the best that can happen to you.

Björn Grunert16 von 23
Sacramento: kein Spaziergang - aber eine tolle Erfahrung!

Sacramento: kein Spaziergang - aber eine tolle Erfahrung!

So viel zu erledigen: neuer Reisepass, Visum beantragen, Flug buchen. Dabei helfen sollte eine kurze Anleitung der Hochschule, darüber hinaus war allerdings auch Eigeninitiative erforderlich.

Am 31.03.2016 startete mein großes Abenteuer. Alle Freunde, Bekannte und Kollegen beglückwünschten mich zu dieser Reise, wünschten mir teilweise einen schönen Urlaub. Ein Spaziergang wird das sicherlich nicht, dachte ich noch, es wird ein Abenteuer – noch nie so weit weg und noch nie so lange weg von zu Hause, als Fern-Student im Frontalunterricht und die ganze Zeit auf Englisch. Werde ich das packen? Kleinere Zweifel hatte ich schon, heute weiß ich jedoch, sie waren unnötig.

Name Björn Grunert
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Sozialversicherungsfachangestellter
Derzeitiger Beruf Referent IT-Leitstelle
Geburtsdatum 12.06.1983

Es war eine tolle Zeit in Kalifornien, „awesome“ wie der Amerikaner zu sagen pflegt. Einen Begriff, den wir während unseres Aufenthaltes noch häufiger hören und sagen würden. Drei Wochen Studium und eine Woche Freizeit. Von Hannover ging es über Kopenhagen nach Kalifornien. Angekommen in San Francisco begab ich mich auf die Suche nach einer Kommilitonin, die auf mich wartete. Zunächst eine junge Frau angesprochen und nach mehreren Minuten erst festgestellt, dass sie die „Falsche“ war, die „Richtige“ beobachtete amüsiert die Szene. Nach dieser kleinen Startschwierigkeit die nächste Hürde genommen: Mietwagen abholen. Auch wenn mein Englisch nicht perfekt war, konnte ich doch schnell feststellen, dass man mir noch ein paar Dollar mehr aus der Tasche ziehen wollte. Upgrade? No, i don’t want. Noch eine weitere Versicherung? No! Also saß ich wenig später im Mietwagen auf dem Weg in das 111 Meilen entfernte Sacramento. Trotz mittlerweile 20 Stunden auf den Beinen war mein Ziel die Hauptstadt Kaliforniens. 

Es war aufregend, in einer fremden Stadt sogar in einem fremden Land am Straßenverkehr teilzunehmen. Über mehrere Hügel hinweg erschloss sich mir der Blick auf die Golden Gate Bridge und über selbige fuhr ich dann – ein großartiges Gefühl. Nach vier Stunden bin ich völlig übermüdet und kaputt dennoch glücklich und zufrieden im Hotel in Sacramento angekommen. Noch bevor das Studium losging, haben wir uns alle auf dem Hotelgelände kennengelernt, ein vorsichtiges Herantasten „APOLLON?“ - „Ja“. Schnell wurden erste Kontakte geknüpft, Gemeinsamkeiten festgestellt, sogar eine Fast-Verschwägerte war unter den Kommilitonen. Das erste Kennenlernen mit Prof. Lünemann und und Prof. Dr. Kümmel fand bei einem gemeinsamen Frühshoppen im Hoppy’s statt. Noch auf Deutsch haben wir uns untereinander näher kennengelernt und einiges über die nun folgenden drei Wochen Studium erfahren. Wir erhielten einen Ordner der sich bis zum Ende des Aufenthaltes noch füllen sollte, erhielten Tipps was wir insbesondere am freien Wochenende unternehmen könnten und wurden in Gruppen für die durchzuführenden Präsentationen eingeteilt.

Am Montag ging es dann los mit der offiziellen Begrüßung durch die CSUS (California State University Sacramento). Stolz wie Oskar habe ich den ersten Uni-Tag in den USA hinter mich gebracht. Fazit: Frontalunterricht ist auch als Fernstudent auszuhalten, Englisch verstehen ist kein Problem, die Gedanken in die englische Sprache zu übersetzen deutlich ausbaufähig.
Die nächste Gelegenheit lies nicht lange auf sich warten, schon am nächsten Tag die erste Präsentation über den eigenen Namen. Rückblickend nur eine Übung zum warm werden. Mit der ersten Gruppenpräsentation in interkultureller Kommunikation stieg der Schwierigkeitsgrad und auch das Tempo nahm zu. Zwischendurch Vorlesungen, Besuche in Organisationen, Recherche und Vorbereitung für die nächste Präsentation. Auf dem Stundenplan standen „Intercultural Communication“ (Religionen, Bildung, Marketing und Management) und „International Healthmanagement“ (US-Gesundheitssystem insbesondere das kalifornische Gesundheitswesen). Die verbleibende Zeit wurde für private Unternehmungen genutzt – einige von uns haben vermutlich sämtliche Outlet Stores im Umkreis von 50 Meilen erkundet, andere suchten die Abkühlung im hoteleigenen Pool oder erkundeten Downtown Sacramento. Spannend war auch der Besuch beim Friseur für drei von uns – es gab zwar keine Toten, aber es floss Blut. Etwas jedenfalls – ein kleiner Schnitt in ein Muttermal.

Das freie Wochenende lockte alle in die weitere Umgebung: Lake Tahoe, Reno oder San Francisco, bevor es in der Folgewoche weiterging im „Uni-Alltag“. Wir haben ein Kinderkrankenhaus besucht und wurden herumgeführt. Um so viel wie möglich über das amerikanische Gesundheitssystem zu erfahren haben wir neben dem Kinderkrankenhaus ein Wohnzentrum für ältere Menschen (die Bezeichnung Altenheim passt nicht) besichtigt, eine Nursing-School, eine Augen-Versicherung sowie den Campus-eigenen Gesundheits-/Fitnessbereich.  
Die drei Wochen Studium vergingen wie im Fluge. Wir hatten ein tolles Miteinander unter uns Kommilitonen und einen Professor, der die interkulturelle Kompetenz aus uns herausgekitzelt hat und uns den amerikanischen „way of life“ näher gebracht hat.

Auch wenn die Nächte mal kurz geworden sind, weil wir noch etwas länger an unseren Präsentationen gearbeitet haben, war es eine großartige Zeit mit großartigen Menschen, einem erweiterten Horizont und nicht zuletzt einem gewachsenen Netzwerk. Außerdem hat nicht jeder ein Auslandsstudium in seinem Lebenslauf stehen. Ich kann das Auslandsstudium in Sacramento jedem empfehlen. Nutzt diese vielleicht einmalige Möglichkeit. Wir waren für drei Wochen richtige Studenten in den USA. Darüber hinaus sind die Anrechnungsmöglichkeiten für das Studium nicht zu verachten, wenngleich nicht ausschlaggebend. Die Zeit in den USA war kostbar, wird mir immer in Erinnerung bleiben und hätte ich noch einmal die Wahl, ich würde mich wieder dafür entscheiden. USA – it was awesome.

Sabrina Reinhart17 von 23
Sabrina Reinhart

Sacramento

- auf jeden Fall eine Reise wert!

Im Oktober/November 2012 nahm ich am dreiwöchigen Auslandsstudium an der California State University, Sacramento (CSUS) teil. Die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft führte das Programm zum ersten Mal 2011 durch. Ich kam in den Genuss mit der zweiten APOLLON-Gruppe das Studienprogramm dort zu absolvieren.

Name Sabrina Reinhart
Abschluss 2016 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengänge Bachelor Gesundheitsökonomie
Master Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester und kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen & Korrespondenz
Derzeitiger Beruf Controllerin für klinische Studien
Geburtsdatum 31.08.1981

Vorab mussten alle Teilnehmer an einer US-Botschaft / US-Konsulat in Deutschland ein Studentenvisum beantragen und dazu verschiedene Dokumente besorgen. Circa einen Monat vorab bekamen wir bereits Studienhefte, die gelesen werden mussten und es musste eine Einsendeaufgabe in Englisch eingereicht werden, bevor das Abenteuer dann starten konnte.

Vor Ort wurden wir von Prof. Lünemann in Intercultural Communication Competences unterrichtet, der sich für uns Studenten während des Studium sehr einsetzte und auch bereits im Vorfeld alles daran setzte, dass das Programm vom College of Continuing Education (CCE) an der CSUS auch mit einer geringeren Anzahl von Studenten stattfinden konnte, als geplant.  
Auch ein Short Course for International Healthcare Management stand auf dem Programm. Abschlusspräsentationen und ein computergestützter Englisch Abschlusstest mussten unter anderem zum Schluss absolviert und bestanden werden, um sich die Credits für den jeweiligen Studiengang anrechnen zu lassen.

Die Wochenenden waren unterrichtsfrei und ein verlängertes Wochenende wurde uns gewährt. In diesen Tagen hatte ich die Gelegenheit San Francisco zu besuchen und den Lake Tahoe zu umrunden.

Die drei Wochen sind zeitweise sehr hart und es wird viel verlangt. Allerdings muss ich immer wieder sagen, dass sich der Stress und alle Bemühungen lohnen. Trotz aller Aufgaben, die wir außerhalb der Unterrichtszeit erledigen mussten, kam der Spaßfaktor nicht zu kurz. Wir hatten die Möglichkeit mit amerikanischen Studenten auszugehen, einen Rundflug zu machen und auch Shoppen zu gehen.

Wer im Anschluss oder zuvor Zeit hat, der sollte sich weitere Teile des Landes ansehen. Ich bin anschließend eine Woche durch den Westen der USA getourt. Highway No. 1, Carmel-by-the-Sea, Los Angeles, San Diego und Las Vegas waren mein Ziel.

Während der beiden Auslandsstudien wurden Berichte in einem Blog verfasst, die Sie jederzeit nachlesen können. Die Fotos auf dem Blog sollen Ihnen einige Eindrücke geben:   
http://www.apollon-hochschule.de/blog/
 
Ich kann jeden nur nahe legen, das Auslandsstudium zu absolvieren.
Sacramento is an unforgettable experience!

Anja Krüger18 von 23
Anja Krüger

Stammtisch Jena: Zusammen sind wir stark!

Mein Name ist Anja Krüger, bin 23 Jahre und studiere seit knapp einem Jahr neben meiner Arbeit als Rettungsassistentin an der APOLLON-Hochschule den Bachelor Gesundheitsökonomie.

Nach Beginn des Studiums wurde mir schnell klar, dass ich aufkommende Fragen und Probleme allein in meinem Arbeitszimmer vor meinem Rechner und den Studienheften nur schwer alleine bewältigen kann.

Name Anja Krüger
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Rettungsassistentin
Geburtsdatum 01.04.1990

Über den Online-Campus und Soziale Netzwerke konnte ich Rat bei meinen Kommilitonen suchen. Besonders interessant war für mich, wie andere Studenten das Studium in ihren Alltag integrieren und am besten mit Arbeit, Familie, Freunden und Hobbies in Einklang bringen. In meiner Region gab es damals noch keinen Stammtisch, den ich sehr gern besucht hätte.

Beim Besuch des ersten Seminars fand ich meine gesuchten Antworten und habe gleichzeitig viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich mich immer noch gern den Kontakt pflege. Schnell kam der Wunsch, mit Kommilitonen aus meiner Region in den Austausch zu treten. Mühsam machte ich mich auf die Suche nach Mitstreitern aus der Gegend, um sich auch mal im Café um die Ecke auf einen Kaffee zu treffen und im persönlichen Gespräch sich gegenseitig hilfreiche Tipps und Ratschläge zu geben, ähnlich den Präsenzseminaren.

Nach und nach kam so eine tolle Gruppe zusammen und ich entschied mich, einen Termin für ein erstes gemeinsames Treffen auszumachen. Das Ergebnis des Abends war: Es geht allen genauso!

Also kontaktierte ich am nächsten Tag den Studienservice, um unseren so entstandenen Stammtisch „offiziell“ anzumelden. Ich bekam schnell und freundlich Antwort und Hilfe. Dafür ein großes Danke an den Studienservice!
Auf diesem Weg möchte ich allen neuen APOLLONianern die Chance geben, von Beginn an vor Ort Anschluss zu finden und den Start zu erleichtern. Ihr seid herzlich eingeladen!

Nicht nur beim Start, auch im weiteren Studienverlauf hilft es, über Klausuren und Seminare, Fallaufgaben und einzelne Studienhefte ins Gespräch zu kommen, sich gegenseitig zu motivieren und gemeinsame Ziele zu stecken - denn im Endeffekt wollen wir alle dem gemeinsamen Ziel „dem Hut“ näher kommen!

Für mich persönlich ist der Stammtisch eine Bereicherung und wichtige Hilfestellung. Ich nehme mir gern die Zeit persönliche Einladungen zu verschicken und einen Tisch für unseren gemütlichen Abend zu reservieren
Ich freue mich schon auf den nächsten...!

Mehr Informationen zum Stammtisch Jena

Schwester Josephine Ndirika 19 von 23
Schwester Josephine Ndirika

Studieren, wenn die Muttersprache nicht deutsch ist

Was heißt es für mich, nicht in meiner Muttersprache studieren zu können?

Es bedeutet für mich, dass ich sehr viel Eigeninitiative zum Lernen brauche, denn eine fremde Sprache zu erlernen allein ist schon sehr schwer. Darüber hinaus auch noch in einer anderen Sprache zu studieren ist eine große Herausforderung.


Name Schwester Josephine Ndirika
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenpflegerin
Derzeitiger Beruf Pflegeleitung
Geburtsdatum 01.08.1964

Die Herausforderung beginnt schon mit dem empathischen Ausdruck verschiedener Worte.

Worte im deutschen können das gleiche bedeuten, werden aber komplett anders verwendet. Beispielsweise ist ist etwas ironisch gemeintes sehr schwer für jemanden wie mich einzuschätzen, der Deutsch nicht als Muttersprache hatte. Die Intention eines Satzes kommt bei mir dann teilweise vollkommen anders an, was manchmal zu humorvollen Verwechslungen führt, manchmal aber auch in schweren Missverständnissen mündet...

Die Wortwahl und der Satzbau ist in jeder Sprache anders. Hier ist ein ganz großes Fehlerpotential vorhanden, was bei mir als Studentin auch schwerwiegende Konsequenzen haben kann. Denn ich kann nie ganz sicher sein, dass der Dozent genau das versteht, was ich nun meine - was dann im schlimmsten Fall in einer schlechten Note resultieren kann.
Hierbei vertraue darauf, dass bei meinen Dozenten ein gewisses Maß an Verständnis für Nicht-Muttersprachlicher vorhanden ist. Bislang wurde ich hier nicht enttäuscht und wenn es Missverständnisse gab, konnten wir sie immer schnell klären.

Während des Studiums muss ich natürlich auch Recherchen betreiben, hierzu benötigt man schon ein gewisses Maß an Wissen über Verzeichnisse in deutschen Bibliotheken und deren Handhabung. Dies ist ja oftmals schon für Deutsche sehr schwierig, jetzt stellen Sie sich mich vor, wie ich mich durch die ganzen Fachbegriffe kämpfe... Aber ich gebe nicht auf - und es wird auch immer besser, was mich auch motiviert!

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass ein Studium eine große Herausforderung ist, egal welche Sprache man spricht, aber für Fremdsprachler ist es eine noch etwas größere. Aber umso größer ist der Stolz auf sich selbst, wenn man es dann schafft!

Sr. Josephine Ndirika ( aus Umuoji in Nigeria Kongregation -Töchter der Göttlichen Liebe)

Liane Mühlenberg20 von 23
Liane Mühlenberg

Studieren...

...von der Insel aus

Hallo,
ich bin Liane und lebe in UK, genauer gesagt in London-Crawley. Warum ich die Fern-Uni APOLLON ausgesucht habe hat mehrere Gründe. Nach all der Suche im Netz, Spanien, Austria, Switzerland, England... habe ich nach gründlichem Recherchieren festgestellt, dass die APOLLON - mit Abstand- den besten Unterrichtsstoff vermittelt.

Name Liane Mühlenberg
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Zahnarzthelferin
Derzeitiger Beruf selbstständige Dentalhygienikerin

Es würde an vielen anderen Unis möglicherweise leichter sein und vielleicht sogar einfacher, mit meiner Berufserfahrung einen Master-Abschluss zu erlangen; aber...das Wissen, dass ich vermittelt bekomme lag mir mehr am Herzen.

Die Präsenzseminare sind verhältnismäßig gering, so dass es nicht zu schwer ist, trotz Wohnsitz im Ausland daran teilzunehmen. Es ist wichtig, einen Präsenztermin möglichst früh bestätigt zu bekommen, da Flüge und Hotel gebucht werden müssen. Dadurch kann ich die Flugkosten und Übernachtung besser managen. Leider besteht noch das Risiko, das eine Veranstaltung aufgrund der Teilnehmerzahl abgesagt werden kann und dadurch unnötige Kosten für mich entstehen.

Das Überraschende für mich war, als ich erkennen musste, dass mir die deutsche Sprache, speziell wie ich mich richtig ausdrücke etwas abhanden gekommen ist. Die Erkenntnisse zu realisieren, welchen sprachlichen Einfluss das Leben in einem anderen Land hat, ist relativ lustig. Die anderen Einflüsse kann ich gesondert erklären.
 
Stolz macht mich, dass man im Ausland wegen seines "deutschen Wissensstandes und der Effizienz" sehr geschätzt wird. Nachdem ich nun endlich wieder der deutschen Schreibweise und dem Lernstil näher gekommen bin, bin ich sehr froh, diesen Weg gewählt zu haben. Die APOLLON ist mit der Übermittlung der Studienunterlagen extrem pünktlich und zuverlässig, wunderbar!

Was meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig ist, eventuell ist es aber auch Ansichtssache, der Online-Support. Ich vermisse mehr Online-Support, wie z.B. Online-Vorlesungen, Online-Seminare, Online-Tutorien, direkten Kontakt zu Tutoren, das alles ist nicht so, wie ich es von Weiterbildungen aus England gewohnt bin. Ich weiß auch von Bekannten, die auch ein Fernstudium an einer deutschen Hochschule absolvieren, dass es dort auch deutlich mehr Online-Angebote gibt.

Es wäre schön, wenn sich die APOLLON Hochschule hierzu Gedanken machen würde und das Angebot erweitert. [Anmerkung des APOLLON-Teams: Machen wir!]

Ich kann mir gut vorstellen, dass Kommilitonen aus dem ländlichen Bereich genauso fühlen. Die Zeitverschiebung und auch Berufstätigkeit sollte keine Rolle spielen, wenn solche Seminare und Vorlesungen am Wochenende oder abends stattfinden würden. Ich wurde mich auch freuen mit Kommilitonen mehr über Skype in Kontakt zu kommen. Eine Art Online-Stammtisch, sozusagen via Online-Pub.
Cheers, Liane

Daniela Schul21 von 23
Daniela Schul

Studium und Kinder. Nicht zu vereinen? Doch es geht…

Man hört es immer wieder: Studium und Familie bzw. Kinder funktioniert einfach nicht gut. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) publizierte zudem im Jahr 2008, dass „der zeitliche Spagat zwischen Studium, Kindererziehung und Erwerbstätigkeit gegenwärtig dazu führt, dass sich insbesondere für Studentinnen ein Kind häufig nachteilig auf den Studienverlauf auswirkt. “(http://www.bmbf.de/pub/studieren_mit_kind.pdf (Zugriff: 29.10.2012))

Ja es stimmt, häufig trifft es zu- aber es geht auch anders.

Mein Werdegang

Nach langer Suche nach dem richtigen Studiengang und der finanziellen Klärung (Stipendium der SBB (Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung) ) stellte sich nun die Frage, wie alles unter einen Hut zu bekommen ist?

Das Jahr 2009: Das erste Kind wird 3, die Geburt des zweiten Kindes steht auch bald an. So war es dann auch. Unsere Tochter kam am 11.10.2009 zur Welt und immatrikuliert wurde ich am 13.10.2009. Die Einzige und auch die wichtigste Vorgabe die ich einzuhalten hatte, war die Forderung der SBB, das Studium innerhalb der 3 Jahre erfolgreich! abzuschließen.

Wie geht es nun weiter?

Ehrlich gesagt geht es nur, wenn die Hochschule, so wie die APOLLON Hochschule, ein flexibles Studium ihren Studenten ermöglicht. Auch ein Grund für die Wahl der APOLLON Hochschule. Das Einteilen der Seminare oder der Klausuren nach dem eigenen Plan ist sehr viel Wert. Eine „Externe Fremd- Steuerung“, wie ich einen starren Lehrplan so nenne, wäre für mich nicht einhaltbar gewesen. Beispielsweise gehörten die ersten vier Wochen unserer Familie. Die Hefte blieben liegen- Papier ist ja geduldig. Das Einführungsseminar habe ich auch erst besucht, nachdem ich meine Tochter abgestillt hatte und halbwegs „gesellschaftsfähig“ war.

2010/2011: So langsam stellte sich ein Alltag ein und ich begann richtig durchzustarten. Natürlich war ich manchmal fast neidisch, wenn andere Mütter mir erzählten, dass sie tagsüber mal ein „Nickerchen“ machten, wenn es nachts unruhiger war. Und ich- ich brütete über BWL, Soziologie oder Recht. Auf der anderen Seite habe ich auch etwas für mich getan- Schritt für Schritt ging es in Richtung Studienende. Die Seminare habe ich alle sehr gerne besucht. Sollte sich mal ein Durchhänger länger „einnisten“ wollen, so trifft man dort auf Kommilitonen, Gleichgesinnte und Tutoren, die einem hilfreich zur Seite stehen und motivieren. Wie in „Jungbrunnen“ fühlte ich mich nach diesen Tagen… … Und auch die vom Prof. Heister angepriesene To- Do-Liste beherrscht heute noch meinen Schreibtisch.

2012: Ich habe meinen Studienabschluss innerhalb der Studienregelzeit erfolgreich absolvieren können- auch mit Kindern.

Fazit: Natürlich ist es anstrengend alles unter einen Hut zu bekommen. Aber es ist möglich. Denn: auch jeder andere Studiengang verlangt Fleiß, Durchhaltevermögen und eine große Portion Selbstdisziplin. Nur dann gelingt es.

Zweifelsohne habe ich Abstriche gemacht, da ich für die eine oder andere Klausur weniger Zeit hatte oder ein Magen- Darm-Infekt (der gerade meine Kinder in Schach hält) nicht fragt, ob es zeitlich gerade  bei mir „drin“ wäre. Aber, wenn die Anforderungen an das eigene Tun nicht zu hoch gesteckt werden (z. B. jede Klausur eine 1,3), dann sind auch die Enttäuschungen sind so groß.

Mit diesem Erfahrungsbericht möchte ich all jenen ein wenig Mut schenken, die zweifeln…

Name Daniela Schul
Abschluss 2012 ([ml] label-jahrgangsbild)
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Krankenschwester im Operationsdienst
Derzeitiger Beruf Freiberufliche Dozentin, MBA- Studentin
Geburtsdatum 11.02.1980


Die APOLLON Hochschule ist genau die richtige Fern-Hochschule, um ein solches „Projekt“ wie ein Studium mit Kindern und Familie durchzuführen. Es können die Seminare, die Klausuren und auch die Fallaufgaben individuell an den eigenen Lebensplan angepasst werden. Die Mitarbeiter haben immer offene Ohren, engagieren sich und suchen, falls es Probleme gibt, nach Lösungen- wo gibt es das sonst? Ich glaube nicht sehr häufig- wie der Studie des BMBF zu entnehmen ist.

Pia Modersitzki-Osan22 von 23
Pia Modersitzki-Osan

Zeit für Weiterentwicklung!

Es wurde allmählich Zeit, dass ich mich auf beruflicher Ebene weiterentwickeln konnte.

Nachdem ich meine Kinder so weit hatte, dass beide durchaus in der Lage waren, sich nach der Schule selbst zu versorgen, entstand der Wunsch eine Vollzeittätigkeit im Gesundheitswesen zu beginnen.

Name Pia Modersitzki-Osan
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Arzthelferin
Derzeitiger Beruf Chefsekretärin, MTA - Radiologie
Geburtsdatum 17.12.1959

Bereits nach meiner Schulzeit begann ich eine Lehre als medizinische Fachangestellte, später mit Leitungsfunktion, wechselte danach für 1 Jahr aufs College in Californien, USA um danach in Marburg mein Examen zur MTA-Radiologie zu absolvieren. In den folgenden Jahren war ich auch hier in leitender Funktion tätig.

Als MTA hatte ich die Chance in allen Fachbereichen (Röntgendiagnostik, Strahlen- und Nuklearmedizin) tätig zu sein – ich will damit sagen: Ich bin schon ein Leben lang im Gesundheitswesen tätig!!! Es fehlte mir noch der akademische Abschluss in der Gesundheitsökonomie.

In Oldenburg habe ich die Organisation / Koordination des Chefarztsekretariates bzw. der administrativen Abteilung der Klinik für Herzchirurgie übernommen. Mittlerweile sieht mich der Klinikdirektor der Klinik für Herzchirurgie als persönliche Referentin des Klinikdirektors. Ein Erfolg, den ich meiner Entscheidung, mich als (Fern-) Studentin der Gesundheitsökonomie an der APOLLON-Hochschule einzuschreiben, zurechne.Meinen Vollzeitjob habe ich selbstverständlich weiter ausgeübt – er sollte mir als Sprungbrett dienen.

Durch die Immatrikulation nach bestandener Eignungsprüfung bei der APOLLON-Hochschule, Fachbereich Gesundheitsökonomie, habe ich das gefunden, was mir in meiner bisherigen Laufbahn noch gefehlt hat: der  wissenschaftliche Hintergrund als praxiserfahrene und kompetente Mitarbeiterin.

Die Zugehörigkeit zur APOLLON-Hochschule hat mir viele Türen geöffnet. Als Coach und Mentor stehe ich sehr gerne der APOLLON-Hochschule zur Verfügung. Als studentische Vertretung im Senat der APOLLON-Hochschule genieße ich das Vertrauen der Studenten. Als Mitglied im Widerspruchsausschuss vertrete ich die Interessen meiner Kommilitonen.
Nicht nur, dass sich mein Aufgabengebiet (Study-Koordination, Projekte) erweitert hat, sondern gleichwohl als differenzierte Ansprechpartnerin werde ich in meinem Aufgabengebiet  - sowohl in der APOLLON-Hochschule als auch in meinem Beruf- sehr geschätzt. Für eine berufliche Weiterentwicklung im Gesundheitswesen bin ich mit Hilfe des Studiums bestens vorbereitet. Vorrangiges Ziel ist nunmehr der Hut!!

Ein absolutes Highlight war mein studentischer Aufenthalt während meines Studiums an der APOLLON-Hochschule an der CSUS, Sacramento. Eine Erfahrung ganz besonderer Wertschätzung! Als Fernstudent habe ich mich nunmehr im Team mit anderen Studenten in Californien unter dem Einfluss multikultureller Gesichtspunkte verschiedenen Themen des Gesundheitswesens gewidmet. Der Erfolg war großartig – ich war stolz auf mein Team und auf mich!
Das Leben als Fernstudentin neben einem engagierten Vollzeitjob und erziehungsbedürftigen Kindern ist aufreibend – aber es lohnt sich. Ich würde es wieder so machen.

Mittlerweile sind meine beiden Kinder im Studium. Wir drei führen ein Studentenleben – ebenso auf internationaler Ebene.
Jetzt fehlen mir noch wenige Fallaufgaben und die Thesis und hoffe unserem Präsidenten Herrn Prof. Kümmel auf der Absolventenfeier in diesem Jahr zur Verabschiedung die Hand zu schütteln.

Vielleicht sogar mit einem weinenden Auge. Da bin ich mir ganz sicher!

Liane Eberhard23 von 23
Liane Eberhard

你好 „Ni hao“ aus dem Land der Mitte

„Wir gehen nach China!“ – Es war schon immer klar, dass ich meinem Mann bei einer solchen Chance nicht im Weg stehen und mitgehen werde. Mit Stäbchen essen konnte ich ja schon und da ich 2006 bereits während eines vierwöchigen Urlaubes Shanghai und das Umland kennen lernen durfte, war kein langes Sinnieren nötig, hier die Entscheidung zu treffen.

Name Liane Eberhard
Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Arzthelferin
Geburtsdatum 12.04.1977

Aber, was mache ich in der Zeit?!

In Deutschland noch habe ich mich in den unendlichen Weiten des Internets auf die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle gemacht. Was ich fand, waren sehr interessante Unternehmen auf der Suche nach Mitarbeitern mit mindestens Bachelor-Grad, meist noch in Kombination mit Chinesischkenntnissen. Das konnte ich nun als deutsche Chefarztsekretärin mit Erfahrung im Rechtsanwalts- und Steuerbereich nicht vorweisen.

Wieso also nicht diese Auszeit nutzen und die eigene Karriere ein bisschen forcieren?

Googelt man „Fernstudium Gesundheitswirtschaft“ stolpert man sehr schnell über die APOLLON Hochschule. Für ein Fernstudium dort hatte ich alle Voraussetzungen und musste gar nicht überlegen, ob ich diese Unternehmung starten sollte. Anmeldung raus, Koffer gepackt und schon war ich in Shanghai.

Vier Wochen Vorlaufzeit hatte ich zur Neuorientierung in der großen Stadt eingeplant bevor das erste Studienpaket mich erreichen sollte. Hervorzuheben ist hierbei der stets nette Kontakt mit dem Studienservice der APOLLON Hochschule. Es war ja nicht sicher ob die Post hier pünktlich und sicher zum Empfänger kommt, wie man es in Deutschland gewöhnt ist. Aber es funktioniert sehr gut. Zwar wird jedes Paket – vermutlich vom Zoll –  geöffnet aber es fehlte bisher nie etwas.

Kaum lagen die ersten Skripte auf dem Schreibtisch ging es also „zur Sache“. Wie werde ich wohl mit der freien Zeiteinteilung zurecht kommen? Ich habe bis zuletzt an mir gezweifelt und muss sagen, ich bin von mir selber überrascht. Zunächst habe ich mir einen kleinen „Pseudojob“ organisiert. Ich bin jeden Morgen früh aufgestanden, habe mich mit meinen Skripten, die ich gerade bearbeite um 8.00 Uhr in die Metro gesetzt und bin zur Bibliothek gefahren. Dort habe ich dann meine fünf bis sechs Stunden gearbeitet und nach „Feierabend“ ging es wieder zurück nach Hause.

Insgesamt fehlten mir aber aufgrund der großen Distanzen hier in Shanghai zwei volle Stunden jeden Tag. Zwei sehr interessante Stunden, denn unterwegs und in der dichtbesetzten Metro erlebt man immer etwas und ich weiß nicht, wer wen interessierter beobachtet hat – die Chinesen mich oder umgekehrt... Mag vielleicht daran gelegen haben, dass ich während der Fahrt in meinen aus konservativem Papier bestehenden Skripten geblättert habe und nicht mit irgendeinem mobilen Hightech-Gerät telefoniert, Musik gehört, einen Film geschaut oder ein Spiel gespielt habe, wie sonst wirklich fast alle Mitreisenden.

Aber diese zwei Stunden fehlen eben, um das ganze „Drumherum“ zu erledigen. Experimentell habe ich dann beschlossen, einfach mal von zuhause aus zu lernen. Und mir geschworen, wenn es nicht funktioniert, mangels Motivation oder ähnlichem, dann fahre ich eben wieder zur Bibliothek. Seitdem lerne ich von zuhause. Und es läuft! Wie gesagt, es wundert mich selber, denn wenn ich an die Schulzeit denke....

Ein sehr großer Vorteil ist, dass ich die Klausuren auch hier vor Ort schreiben kann. Das Goethe-Institut bietet deutschen Studenten die Möglichkeit Ihre Klausuren dort abzulegen. Auch hier läuft die Organisation mit dem Studienservice sehr gut. Bei der ersten Klausur habe ich mich noch darüber gewundert, dass ich Handtasche, Jacke, Mobiltelefon etc. abgeben musste. Bei den folgenden, wusste ich dann schon, dass nun mein Kugelschreiber (vielleicht noch mein Taschenrechner) und ich alleine uns den 120 Minuten Prüfungszeit stellen dürfen. Das ist wohl so in China, obwohl es eigentlich eine Ehrensache für die Chinesen ist, nicht zu schummeln.
Die Weisheiten, die ich dann zu Papier gebracht habe, werden anschließend nach Deutschland zur Hochschule zwecks Korrektur gesendet. Und lediglich der Postweg verlängert eben ein wenig die Wartezeit. Auch hier läuft sonst alles wie für die deutschen Fernstudenten.

Da die Zahl der APOLLON-Studenten in Shanghai schwindend gering ist, kommt leider kein Stammtisch zustande. Aber den Tipp vom Einführungsseminar „Vernetzt Euch!“ habe ich angenommen und so rückt die Welt durch E-Mail, Skype und Gruppen in sozialen Netzwerken doch ein ganzes Stück zusammen.

Heimweh habe ich hier in der ganzen Zeit nie gehabt. Familie und Freunde erreiche ich ebenso via Telefon und Internet und in der Not wäre ich in 12 Stunden wieder in Deutschland. Die große deutsche Community in Shanghai bietet die Möglichkeit viele Leute kennenzulernen. Hierunter habe ich schon manch weiteren Fernstudenten gefunden und so ist man doch nicht ganz allein. Zudem werden laufend typisch deutschen Aktivitäten wie Oktoberfest, vorweihnachtliche Feuerzangenbowle oder Übertragungen der Bundesliga und ähnliches angeboten. Dies bringt ein bisschen Heimat in die Ferne, was ein schönes Miteinander unterstützt.

Ich kann jedem, dem sich eine solche Chance bietet, nur empfehlen, sie zu nutzen. Man lernt eine völlig neue Flexibilität und wird gelassener, wenn einem nicht immer alles wie auf dem Silbertablett serviert wird.

Zunächst die sprachliche Kluft. Englisch ist weiterhin nicht die Weltsprache in Shanghai, auch wenn die Stadt mit ihren rund 24 Millionen Einwohnern (inkl. Vororte) und der faszinierenden Skyline eine Weltmetropole ist. Will man den kulturellen Unterschied spüren, muss man sich in die Eckchen begeben, in denen die englische Kommunikation weitestgehend unmöglich ist. Aber ganz ehrlich: für mich macht es gerade das aus. Ich finde es spannend durch kleine Gassen zu spazieren, hier und da Undefinierbares aus Garküchen zu probieren („Wir sind ja gegen alles geimpft“, sagt mein Mann immer), Seidentücher bei der fahrenden Händlerin um die Ecke in gebrochenem Chinesisch auf mein Preisminimum runterzuhandeln, oder einfach der älteren Generation der Shanghainesen beim Mahjong-Spiel auf dem Gehweg oder beim Paartanz im Park zuzuschauen. Denn genau an diesen Eckchen kommt man mit den Menschen in Kontakt. Und die Freundlichkeit und Offenheit, die einem dann entgegen kommt, wenn sie feststellen, dass sich jemand mit dieser komplizierten Sprache bemüht und für ihre Kultur interessiert, ist einfach unbezahlbar.

Sehr anstrengend finde ich immer wieder den Spagat zwischen Freundschaft im deutschen und im chinesischen Sinne. Da die Chinesen stets auf den Ausbau von Beziehungen bedacht sind – und hier geht es nicht wie bei uns um die rein zwischenmenschliche Beziehung, sondern definitiv um Beziehungen im Geschäftssinn, auch auf privater Ebene – muss man immer darauf achten, dass man Geschenke erwidert und Abendessen am besten abwechselnd bezahlt. Mit Geschenken oder Einladungen zum Essen ist es in China üblich sozusagen in Vorleistung zu treten. Hier gilt es dann auch bei chinesischen Freunden und Bekannten immer auf einem Level zu bleiben, sonst ist man etwas schuldig und zu gegebenem Anlass kann diese Schuld dann schon einmal direkt eingefordert werden. Es ist schwer dies nicht als berechnend zu sehen oder persönlich zu nehmen, wenn man sein Leben lang Geschenke von Herzen gemacht hat. Ich sage mir deshalb immer: „Es ist hier eben so!“. Und so wie wir für außenstehende Eigenarten unserer Kultur im Blut haben sind solche Gepflogenheiten hier üblich.

Insgesamt bin ich sehr glücklich mit der Möglichkeit, die sich mir durch APOLLON hier bietet. Auf diese Weise erweitert man nicht nur den kulturellen Horizont, sondern nimmt noch eine ganze Menge gesundheitswissenschaftliches und -wirtschaftliches Wissen mit. Ein Praktikum vor Ort wäre jetzt noch grandios, mal schauen, was sich ergibt...

Und während Deutschland noch schläft, schieben sich hier schon wieder dicht an dicht, hupend und scheinbar an keiner Verkehrsregel orientiert, tausende Fahrräder, Elektroroller und Mofas, Taxen, Privat-PKWs und Busse durch die belebten Straßen.

  • Bachelor
  • Master
  • Zertifikate